Zu einem Gespräch trafen sich Mitglieder aus Fraktion und Vorstand der Friedberger CDU samt Bürgermeister Dirk Antkowiak mit Vorstandsmitgliedern des TSV Friedberg-Fauerbach 1885 e.V. in der vereinseigenen Halle in Fauerbach. Vorstandssprecher Martin Göller stellte das Angebot des TSV kurz dar. In der Öffentlichkeit am meisten wahrgenommen würden die Leistungen der 300 Leistungssportler, die auf allen Ebenen von den Kindern bis zu den Senioren an den Start gehen. Dabei werden von den Kreismeisterschaften über Hessen- und Deutsche Meisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften regelmäßig Titel und Bestleistungen „gesammelt“. Doch das Angebot beim TSV ist weitaus größer. Über 500 Mitglieder nutzen ständig die Angebote im Gesundheits- und Breitensport. Insgesamt stehen dafür 40 lizenzierte Übungsleiter zur Verfügung. Mit 100 Stunden Sportangebot pro Woche stoße der Verein, so Vorstandssprecher Martin Göller, aber an die Kapazitätsgrenzen der Sporthallen in Friedberg. „Leider stehen die kreiseigenen Schulturnhallen in den Ferien und an Wochenenden nicht zur Verfügung. Das ist ein unmöglicher Zustand“, so Göller. Dagegen lobt er ausdrücklich die Stadt Friedberg, die das Burgfeld mit seinen Laufbahnen und die Sporthalle in Ockstadt ganzjährig für den Vereinssport zur Verfügung stellt. Hans-Joachim Müller, im TSV-Vorstand für den Bereich Verwaltung zuständig, rügte eine Ungleichbehandlung der Sportvereine in Friedberg. Während die Fußballvereine bezüglich ihrer Sportstätten großzügig von der Stadt unterstützt würden, müsste der TSV alles, was rund um die 1957 erbaute Halle anfalle, selbst stemmen. „Wir bitten die Politik um mehr Gleichbehandlung“, so Müller und Göller an die CDU-Vertreter zum Abschluss.

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