(hol) Ein Golfplatz zieht nicht nur Sportler an, sondern auch Investoren und vielerlei Talente. Das ist auch der Friedberger CDU bewusst, und sie weiß das Spiel mit dem weißen Ball zu schätzen: „Ohne Golfplatz kommt man bei manchen Unternehmen als Standort nicht in Frage“, begründen CDU-Vorsitzender Dr. Hermann Hoffmann und Fraktionsvorsitzender Olaf Beisel den Besuch beim Golfclub Friedberg in Ockstadt.

„Auch wenn das vielleicht nicht im Mittelpunkt steht, kann es den letzten Anstoß für die Entscheidung eines Unternehmers für eine Ansiedlung sein.“ Das gelte nach Meinung des Stadtverordnetenvorstehers Hendrik Hollender besonders für Firmen aus Zukunftsbranchen wie der EDV oder Biotechnik sowie bei international aufgestellten Unternehmen, die nach dem Willen der CDU auf dem ehemaligen Kasernengelände angesiedelt werden sollen. „Im westlichen Ausland ist Golf sehr viel weiter verbreitet als bei uns. Für einen Deutschen mag das Vorhandensein eines Golfplatzes ein zusätzlicher Anreiz bei der Arbeitsplatzwahl sein. Für einen Amerikaner, einen Briten oder einen Schweden dagegen wäre das Fehlen eines Golfplatzes in vielen Fällen wahrscheinlich ein KO-Kriterium“, unterstützt Golfclubpräsident Michael Ernst die Sichtweise der Friedberger CDU. Freudig begrüßte er daher zusammen mit Schatzmeister Hans. W. Müller, Spielführer Stephan Pfeifhofer und Jugendwartin Andrea Klose die 13-köpfige CDU-Delegation auf der Anlage des Golfclubs.

Bei einem gemeinsamen Rundgang über Teile des 18-Loch-Platzes konnten die CDU-Parlamentarier erkennen, dass bei der Gestaltung des Ockstädter Golfplatzes aus einer vormals ausgeräumten und ökologisch verarmten Kulturlandschaft mit vorwiegend Ackernutzung eine Sportfläche mit hoher biologischer und struktureller Vielfalt entwickelt wurde. Spielführer Stephan Pfeifhofer demonstrierte dabei die Grundzüge des Golfsports. Beim anschließenden Meinungsaustausch im Clubhaus erläuterte Präsident Michael Ernst die Entstehungsgeschichte und aktuelle Struktur des aus 760 Mitgliedern bestehenden Golfclubs. Jugendwartin Andrea Klose berichtete den Gästen der Friedberger CDU von einer inzwischen auf 80 Jugendliche angewachsenen Nachwuchsgolfgruppe im Alter von 6 bis 18 Jahren. Dass im Friedberger Golfclub wirklich Sport getrieben wird, belegte Spielführer Stephan Pfeifhofer mit dem Hinweis auf insgesamt elf Mannschaften, die in unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen auf nationaler Ebene antreten.

Natürlich hatte der Vorstand des Golfclubs auch einen Wunsch an die CDU-Vertreter, nämlich ein Hinweisschild auf den Golfplatz an der Abfahrt von der B 455 nach Ockstadt. „Darum werden wir uns kümmern!“ versprachen CDU-Vorsitzender Dr. Hoffmann und Fraktionsvorsitzender Olaf Beisel zum Abschluss des sehr informativen Besuches.

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