(hol) Ob auf Messen in Mailand oder Paris, der Travel Expo in Essen oder der Automechanika in Frankfurt – überall sind Messestände von Best Design aus Ockstadt zu finden. Ein Messestand steht nur für kurze Zeit, meist nur vier oder fünf Tage. Doch er soll bei den Besuchern möglichst lange in Erinnerung bleiben. So plant und fertigt Firmeninhaber Manfred Best mit seinen 50 Mitarbeitern an der Usinger Straße in Ockstadt für die Messeauftritte von Unternehmen die kompletten Messestände mit dem Ziel, das jeweilige Unternehmen von den anderen Wettbewerbern abzuheben. Das sind dann auch schon Mal zweistöckige Messestände für 250.000 Euro. Und wie so ein Messsestand entsteht und was alles zur Ausstattung gehört, erfuhren CDU-Vorsitzender Dr. Hermann Hoffmann, Fraktionsvorsitzender Olaf Beisel, Ortsvorsteher Günther Weil und Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender bei einem Rundgang durch die Werkstätten und Lagerhallen von Manfred Best. Mit dabei auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Oswin Veith.  Fünf Architekten, darunter ein Sohn des Firmeninhabers, planen die Stände. In der Schreinerei erfolgt der Zuschnitt und Zusammenbau, Maler und Lackierer sorgen für die von hauseigenen Graphikdesignern entworfene spezifische Gestaltung. Jeder Messestand aus Ockstadt wird individuell angefertigt, es wird kein Systemmaterial eingesetzt. Was braucht man noch auf einem Messestand? Kaffeemaschinen und Küchen, Tische und Stühle, Kleiderbügel und Papierkörbe, Flachbildschirme und Beleuchtung. Die komplette Einrichtung eines Messestandes wird in Ockstadt gelagert, darunter allein 1400 Barhocker oder 60 Industriespülmaschinen. Für den Auf- und Abbau auf der jeweiligen Messe sind 50 Monteure europaweit im Einsatz. „Ich könnte noch mehr Aufträge bearbeiten, doch mir fehlt entsprechendes Personal,“ schildert Manfred Best den Friedberger CDU-Politikern seine Sorgen. Das findet Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender sehr bedauerlich, entgehe so der Stadt doch Gewerbesteuer, die sie dringend benötige.

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