In ihrer Sitzung am Dienstag hat die Friedberger CDU-Fraktion den bisher ehrenamtlichen Stadtrat Dirk Antkowiak mit großer Mehrheit zum Kandidaten der CDU für das Amt des hauptamtlichen Ersten Stadtrates nominiert. Dass es, wie bei anderen Parteien, kein 100-Prozent-Ergebnis gab, war der Tatsache geschuldet, dass mit Patrick Stoll ein weiterer CDU-Kandidat Interesse an der Stadtrats-Position bekundet hatte. Vor der Wahl sprach der Fraktionsvorsitzende Olaf Beisel seine Freude darüber aus, dass es in der CDU mehr als eine Persönlichkeit gebe, die für ein Amt wie das des Hauptamtlichen Ersten Stadtrates befähigt sei. Aber zum Leid aller hier und heute könne nur ein Kandidat nominiert werden. Nach der Wahl sicherte der unterlegende Stoll dem Nominierten und Parteifreund Antkowiak seine volle Unterstützung zu.

„Ich freue mich über das Votum meiner Fraktion und werde mich dafür einsetzen, dass die in mich gesetzten Erwartungen erfüllt werden“, so der frisch nominierte Kandidat Antkowiak. Der erste Schritt zur Wiederbesetzung der vakanten Stelle des Ersten Stadtrates ist von der CDU damit gemacht worden.

„Wir werden jetzt das Gespräch mit den anderen Fraktionen suchen und für unseren Kandidaten werben“, so Fraktionsvorsitzender Beisel. „Ein unbeschriebenes Blatt ist Dirk Antkowiak nicht. Er setzt sich bereits seit über 16 Jahren mit großem Engagement für die Belange der Bürgerinnen und Bürger von Friedberg ein. Zu Beginn im Ortsbeirat Dorheim, dann im Stadtparlament und im Kreistag und jetzt im Magistrat der Stadt Friedberg. Was aber genauso wichtig ist“, sagte Beisel, „ist die Tatsache, dass Dirk Antkowiak bereits viele Abläufe in der Verwaltung kennt und von den Mitarbeitern dort fachlich und menschlich akzeptiert wird.“

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