(sto) „Der Winterstein und mit ihm der gesamte Taunuskamm von Wiesbaden bis Butzbach muss frei von Windkraftanlagen bleiben“, bekräftigt der Friedberger CDU-Vorsitzende Dr.  Hermann Hoffmann. Dass sich die Friedberger CDU für den Erhalt einer einmaligen Kulturlandschaft einsetze, stehe aber nicht im Gegensatz zur Bereitschaft der CDU, sich mit den Fragen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz auseinander zu setzen.

Die Friedberger FDP hatte der CDU vorgeworfen, „dass man ein gemeinsamen Vorgehen in der Angelegenheit der Windkraft mit dem BUND abstimmen wolle“. Dies stimme aber nicht, betont Hoffmann und empfiehlt der FDP, Presseerklärungen genau zu lesen und zu zitieren: „Wir werden nach den Sommerferien auf den BUND zugehen und eruieren, ob wir in Sachen Energieeinsparung und Energieeffizienz gemeinsam etwas unternehmen können.“

Zu den Vorwürfen der FDP erklärt Hoffmann: „Wir gehen davon aus, dass Achim Güssgen den Artikel in der WZ vom 6.7.14 einfach nicht richtig gelesen oder verstanden hat. Anderenfalls müsste man ihm Taschenspielertricks vorwerfen.“ In jedem Fall aber lasse die FDP einen konstruktiven Beitrag zur Debatte vermissen.  Hoffmann: „Wir fordern die Friedberger FDP auf, sich sachlich an der Debatte zu beteiligen und auf billige Polemiken zu verzichten.“ Eine günstigere Energiebilanz lasse sich etwa nicht alleine durch eine extensive Nutzung erneuerbarer Energiequellen, sondern vor allem durch Energiesparmaßnahmen erzielen. Dies sei gleichsam ökologisch als auch sozial verantwortungsvoll. Von der FDP komme in dieser Richtung aber nichts.

Auch die Mutmaßungen Güssgens, die Friedberger CDU habe sich von ihrer Kreisspitze (gemeint war wohl Lucia Puttrich) unter Druck setzen lassen, verweist Hoffmann in das Reich der Legenden: „Wir machen Politik für Friedberg und lassen uns dabei nicht in den Senkel stellen.“

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