(sto) Gut besucht war die diesjährige Mitgliederversammlung der kreisstädtischen CDU im Hüttchen, bei der es einen neuen Vorstand sowie Delegierte für die Kreisparteitage zu wählen galt. Neben zahlreichen Mitgliedern konnte Dr. Hermann Hoffmann als besondere Gäste den frisch gekürten Bundestagsabgeordneten des Wetteraukreises Oswin Veith (CDU) sowie Manfred Jordis aus Bad Nauheim begrüßen, der auch die Versammlungsleitung übernahm. In einem Grußwort sprach Oswin Veith zu den Mitgliedern und berichtete über die ersten Aktivitäten im Bundestag in Berlin sowie die Koalitionsgespräche.

Hoffmann wurde bei den Vorstandswahlen für weitere zwei Jahre im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Zu Stellvertretern wurden Christel Bohl aus Ockstadt sowie Hendrik Hollender und Patrick Stoll aus der Kernstadt gewählt. Volker Muras (Kernstadt) wurde als Schriftführer und Dieter Olthoff (Dorheim) als Schatzmeister bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Frank Litzinger (Ossenheim), Ellen Guth und Gudrun Dietrich (beide Bruchenbrücken), Günther Weil (Ockstadt), Sybille Wodarz-Frank, Torsten Bietz und Bernd Fleck (alle drei aus der Kernstadt) und Dirk Antkowiak (Dorheim).

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Hoffmann an die Höhepunkte der letzten zwei Jahre. Im Vordergrund der Parteiarbeit standen insgesamt acht Friedberger Stadtgespräche, die auf eine gute Resonanz in der Öffentlichkeit gestoßen sind. „Wir haben mit den Stadtgesprächen für die Menschen in Friedberg wichtige Themen besetzt. Wir werden diese Veranstaltungsreihe fortsetzen.“, so Hoffmann. Auch im Kreisverband habe man Duftmarken setzen können. So sei die Nominierung des Wahlkreisgewinners Veith vor allem auf das Engagement der Friedberger CDU zurückzuführen.

In seinem Rechenschaftsbericht als Fraktionsvorsitzender kam Olaf Beisel auf die Parlamentsarbeit der vergangenen Jahre zu sprechen. Er erinnerte an die überzeugende, von SPD und Grünen unterstützte Wiederwahl Peter Ziebarths zum Ersten Stadtrat. Weiterhin bemängelte der Fraktionsvorsitzende die Ausgabenpolitik der immer noch bestehenden Koalition von SPD und Grünen in Friedberg. Mit dem Bürgermeister an der Spitze tue man so, als wäre der Stadtsäckel prall gefüllt. Das habe zur Folge, dass in den nächsten Jahren der Rotstift noch drastischer angesetzt werden müsse. Gleichzeitig würden die Abgaben der Bürgerinnen und Bürger steigen. „Keine guten Aussichten für die Zukunft, wenn Friedberg weiterhin von einer informellen rot-grünen Koalition geleitet wird“, so Beisel abschließend.

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