(rho) Im Rahmen der bevorstehenden Bundestagswahl und Landtagswahl veranstaltete der CDU-Ortsverband Ossenheim am vergangenen Sonntag wieder seinen traditionellen Dämmerschoppen „Eine Woche vor der Wahl“. Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung im Bürgerhaus Ossenheim konnte Ortsverbandsvorsitzender Frank Litzinger hierzu die beiden Wetterauer CDU-Kandidaten für den Hessischen Landtag Tobias Utter sowie für den Deutschen Bundestag Oswin Veith begrüßen.

Veith stellte in seiner Rede zunächst fest, dass bei vielen seiner Wahlveranstaltungen eine positive Grundstimmung in der Bevölkerung zu verspüren ist und keine Wechselstimmung vorliegt. Im Januar 2008 waren beide Kandidaten schon einmal Gastredner beim Ossenheimer Dämmerschoppen zu einem Zeitpunkt, an dem wenige Wochen später die Finanzkrise ausbrach und nicht nur Europa in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten versetzte. Dank der Bundesregierung wurden damals und bis heute die Weichen richtig gestellt, um diese extreme Krise zu bewältigen. Die deutsche Wirtschaft, so Veith weiter, steht gut da und die Arbeitslosenzahlen gehören mit zu den geringsten in ganz Europa. Da Deutschland ein rohstoffarmes Land sei, müsse zum Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen in die Bildung investiert werden, der Hilfsquelle für die Zukunft. Dazu passen aber keine Einheitsschulen, die den unterschiedlichen Talenten von Kindern nicht gerecht werden und kaum individuelle Förderung zulassen. Auch der Mittelstand, dessen oft familiengeführten Betriebe das wirtschaftliche Fundament bilden, muss gestärkt und nicht geschröpft werden. Veith machte deutlich, dass gerade die von Rot-Grün geplanten Steuererhöhungen sowie die vorgesehene Abschaffung des Ehegattensplittings die Familien und den Mittelstand massiv treffen würden.

Mit dem Eintreffen der ersten Hochrechnung der Landtagswahl in Bayern begann Tobias Utter seine Ausführungen. Eindringlich stellte er dar, dass alle Bürger zur Wahl gehen sollen, um so die Gestaltung der eigenen Zukunft mit beeinflussen zu können. Gerade die vereinfachte Briefwahl bietet jetzt bei Verhinderungen den Bürgern die Möglichkeit, in Ruhe zu Hause die Wahlentscheidung zu treffen. Zum Thema Kinderbetreuung sprach sich Utter dafür aus, die Entscheidung den Familien ohne jede Gängelung und Bevormundung selbst zu überlassen. Hier könnte man noch viel mehr tun, wenn nicht die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen als einzige Geberländer in einen mittlerweile ungerechten Länderfinanzausgleich einzahlen müssten. Die von Bayern und Hessen eingereichte Klage beim Bundesverfassungsgericht, die entgegen den Landesinteressen weder von der SPD noch den GRÜNEN unterstützt wird, soll hier eine vernünftige Klärung herbeiführen. Auch den grünen Schulideen zur Abschaffung des Sitzenbleibens und der Noten konnte Utter nichts abgewinnen : „Das ist nicht der Weg der CDU. Es geht um die Zukunft, es geht um Hessen und um Deutschland und es geht um unsere Jugend“.

Am Ende einer gelungenen Veranstaltung bedankte sich Litzinger bei Tobias Utter und Oswin Veith für die interessanten, sachlichen, überzeugenden und engagierten Vorträge. In seinem Schlusswort rief er noch einmal alle Anwesenden dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und die beiden kompetenten CDU-Kandidaten nach Kräften zu unterstützen.

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