Der CDU-Ortsverband Friedberg-Ockstadt feierte am vergangenen Sonntag sein traditionelles Sommerfest auf dem Außengelände des kath. Jugendheims. Die Christdemokraten in Ockstadt treffen sich einmal jährlich mit Freunden, Unterstützern, prominenten Gästen und vielen Besucherinnen und Besuchern zu Ihrem Sommerfest. Ab 11.00 Uhr wurden die Gäste mit Köstlichkeiten vom Grill und hausgemachten Salaten verwöhnt. Danach wurde die legendäre Kuchentheke eröffnet, die wie immer keine Wünsche offen ließ.

In diesem Jahr waren der heimische Landtagsabgeordnete Tobias Utter (CDU) und der Wetterauer Bundestagskandidat Oswin Veith (CDU) vor Ort und stimmten die Anwesenden in ihren Grußworten auf die kommenden Wahlen ein.

„Kein Verständnis habe ich für die hessische SPD, die im Landtag die Klage gegen den ungerechten Länderfinanzausgleich abgelehnt und für den Fall eines Wahlsieges sogar angekündigt hat die Klage wieder zurück zu nehmen. Hessische Abgeordnete müssen auch die Interessen Hessens vertreten“, betonte Utter. „Das Land Hessen hat im ersten Halbjahr 2013 knapp eine Milliarde Euro in den Länderfinanzausgleich einzahlen müssen. Jeder Bürger des Landes hat damit in den ersten sechs Monaten des Jahres 155,40 Euro seiner Steuerzahlungen an andere Bundesländer abgegeben. Das sind 41 Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.“

„Wer kann angesichts dieser Zahlen den Eltern in Hessen eine gewisse Verbitterung verübeln, wenn sie sehen, dass Nehmerländer wie Rheinland-Pfalz gebührenfreie Kitas anbieten, während uns hier in Hessen die Mittel dafür fehlen", so Utter weiter. Da sei die Ankündigung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nur folgerichtig, dass bei einer erfolgreichen Klage kostenlose Kita-Plätze eingeführt werden können.

Oswin Veith: “Die kommende Bundestagswahl ist eine wichtige Richtungsentscheidung für unser Land. Es geht darum Wachstum, Wohlstand, sichere Arbeitsplätze, inneren Frieden im Land und soziale Gerechtigkeit zu erhalten. Das gehe nur mit der CDU und Angela Merkel als Bundeskanzlerin an der Spitze Deutschlands. Und Oswin Veith warnt vor einem Regierungswechsel unter Duldung oder Beteiligung der Linken. „Die SPD möchte endlich aus dem Jammertal der Opposition heraus. Sie will unbedingt regieren. Dafür braucht sie eine Koalition. Diese Koalition will sie führen. Das schließt eine Große Koalition mit CDU und CSU aus. Eine Koalition mit den Grünen reicht nicht zum Regieren. Daraus folgt: Rot-Grün braucht Dunkelrot, also die Linke, um eine mehrheitsfähige Koalition zu zimmern. Wir verdanken die Erkenntnis der SPD-Strategie der SPD selbst. Sie hat nämlich einen Kleinen Parteitag auf den 24. September 2013 angesetzt, also zwei Tage nach der Bundestagswahl“.

Dieses Vorhaben will und wird sich die SPD-Führung zwei Tage nach der Bundestagswahl vom Kleinen Parteitag absegnen lassen und damit von ihrem jetzt (noch) proklamierten „Nein“ abrücken. Der Parteitag wird dies absegnen. Machtübernahme um jeden Preis. Zweitrangig ist dabei die Frage, ob die SPD sich dabei zunächst für die Duldung durch die Linke oder gleich für deren Regierungsbeteiligung entscheidet.

„Die rot-grünen Steuerpläne belasten hessische Familien und gefährden zwei Millionen Arbeitsplätze in Deutschland. SPD und Grüne wollen gleichzeitig mehr als zehn Steuerschrauben nach oben drehen. Die Einkommens-, Erbschafts- und Kapitalertragssteuer sollen erhöht, eine Vermögens-, Wasser- und Baurohstoffsteuer eingeführt, das Ehegattensplitting abgeschafft, die Kinderfreibeträge reduziert, die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung angehoben und Minijobs abgeschafft werden. Das rot-grüne Gesamtkonzept trifft die Mitte unserer Gesellschaft. Wenn SPD und Grüne angesichts ihrer Pläne von ‚Sozialer Gerechtigkeit‘ sprechen, dann ist das purer Etikettenschwindel. In Wirklichkeit handelt es sich um das Abkassieren des Mittelstandes, von Handwerkern, Facharbeitern und Familienunternehmern. Die rot-grünen Absichten sind ein weiterer Beitrag zur staatlichen Bevormundung und Gängelung der Bürger, sie schaden unserem Land, haben den Verlust von Hunderttausenden Arbeitsplätzen zur Folge und gefährden unseren Wohlstand“, sagten Veith und Utter unter Beifall der Besucher.

Utter und Veith waren beeindruckt von der großen Kuchentafel, mit der die Frauen des Ortsverbands immer wieder aufs Neue ihre Konditorinnen-Qualitäten unter Beweis stellen. Beide lobten die zahlreichen Helferinnen und Helfer für die große Unterstützung im Wahlkampf.

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