Im Rahmen ihrer in diesem Jahr neu aufgelegten „Friedberger Stadtgespräche“ luden der CDU-Stadtverband Friedberg gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband Bauernheim alle Bürgerinnen und Bürger des kleinsten Friedberger Stadtteils zu einem Diskussionsabend zu dem provokanten Thema „Hat Bauernheim noch eine Zukunft?“ in die örtliche Dorfschänke ein.

Unter den zahlreich erschienen Gästen konnten der Vorsitzende des Bauernheimer CDU-Ortsverbands Jürgen Scharfe, der Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender (CDU) und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Hermann Hoffmann neben dem Bauernheimer Ortsvorsteher Ulrich Hausner (SPD) auch den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bauernheim Jürgen Theis und seinen Stellvertreter Ingo Wismer sowie den Vorsitzenden der SG Bauernheim Christoph Ronge begrüßen. Ebenso waren der Vorsitzende des Männergesangvereins Volker Steinborn und der Ehrenvorsitzende des Wandervereins „Gut Fuß“ Helmut Hausner sowie einige Gäste aus anderen Friedberger Ortsteilen der Einladung gefolgt.

Hollender, Scharfe und Hoffmann führten durch den Abend und regten die Anwesenden an, aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Insbesondere die Themen Neubaugebiet in Bauernheim, Lebensmittelversorgung durch einen kleinen Markt oder durch Nachbarschaftshilfe, Versorgung durch schnelles Internet, die Busanbindung zwischen Bauernheim und Friedberg sowie die Anbindung zwischen Bauernheim und Dorheim für die Bauernheimer Schulkinder, die in Wölfersheim zur Schule gehen, bewegten die Gäste während des zweistündigen CDU-Stadtgesprächs.

„Sehr aufgefallen ist uns, dass die meisten Bauernheimer Bürger der Meinung sind, dass die Stadt Friedberg nicht an ihren kleinsten Ortsteil denkt und diesen mit seinen Problemen alleine lässt“, so Hoffmann. „Einige Bürger äußerten sogar den Unmut, dass, wenn konkrete gute Vorschläge gemacht würden, es der Stadt eher lästig zu sein scheint sich damit zu befassen. Ein anderer Bürger kritisierte die Regelung, dass der Ortbeirat keine Anfragen mehr ans Stadtparlament richten dürfe und so die unmittelbare Einwirkungsmöglichkeit stark eingeschränkt würde“, ergänzte Scharfe.

Ein weiteres Problem, das einige anwesende Gäste bemängelten, sei die hohe Nutzungsgebühr für das örtliche Dorfgemeinschaftshaus. Diese führe dazu, dass sich selbst örtliche ehrenamtliche Vereine überlegen müssten, ob sich Veranstaltungen vor Ort finanziell überhaupt noch lohnen. Der Vorschlag eines Gastes, einen Runden Tisch aus Bauernheimer Bürgern, Politikern und Vereinsvorsitzenden ins Leben zu rufen, um Ideen und Lösungsvorschläge für die Probleme des Ortes zu erarbeiten, fand innerhalb der Diskussionsrunde große Zustimmung.

„Die CDU Friedberg nimmt die Belange der Friedberger Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und hat aus diesem Grund die Friedberger Stadtgespräche ins Leben gerufen. Nur durch den direkten Kontakt mit den einzelnen Bürgern vor Ort wird ersichtlich, wo der Schuh drückt und was besser gemacht werden kann. Die Ergebnisse dieses Stadtgesprächs werden wir nun in unserem Vorstand und der Fraktion besprechen und nach Lösungsvorschlägen suchen, die dann sicher nicht nur Bauernheim, sondern auch ganz Friedberg nutzen werden“, so Hoffmann, Scharfe und Hollender abschließend.

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