(hof) Wie der Friedberger CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Dr. Hermann Hoffmann, in einer Pressemitteilung erklärt, hat der Parteivorstand der Kreisstadt CDU den früheren Butzbacher Bürgermeister und Ersten Kreisbeigeordneten, Oswin Veith, durch einstimmigen Beschluss aufgefordert, sich für das Bundestagsmandat im Wahlkreis 177, Wetterau, zu bewerben.

„Mit Oswin Veith hat der Parteivorstand einen in der Wetterau geborenen und mit ihr fest verwurzelten, bodenständigen und hochkompetenten Spitzenpolitiker der Kreis-CDU ausgewählt. Durch seine beeindruckende Vita und seine bisherigen Leistungen in der Wetterau hat er bewiesen, dass er das Rüstzeug für diese Aufgabe in Berlin hat und ein hervorragendes  personelles Angebot an die Wetterauer Bevölkerung ist, ihre Interessen im Bundestag mit Durchsetzungskraft zu vertreten“, so Dr. Hoffmann wörtlich.

Oswin Veith absolvierte nach seinem Abitur am Friedberger Burggymnasium das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, war danach als Regierungsrat im Bundesverteidigungsministerium, als Oberregierungsrat im Bundesjustizministerium, als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverwaltungsgericht und als Regierungsdirektor und Prüfungsgruppenleiter sowie persönlicher Referent des Präsidenten und Pressesprecher im Hessischen Rechnungshof tätig, bevor er 1997 in der ersten Direktwahl zum Bürgermeister von Butzbach und sodann 2006 zum Ersten Kreisbeigeordneten des Wetteraukreises gewählt wurde. Dort war er Kreiskämmerer, Schulbaudezernent sowie Sozialdezernent und als Krankenhausdezernent für rund 1450 MitarbeiterInnen in fünf Kliniken (der Kreis ist damit größter Arbeitgeber in der Wetterau) zuständig.

Am 31.8. des vergangenen Jahres verlor er dieses Amt durch Abwahl der neuen rot-grün-gelben Kreistagsmehrheit. Seither ist Veith erneut als ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter für die Wetterauer Union in der Kreisregierung , wurde im Frühjahr zum Kreisvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV)  gewählt und vertritt damit rund 480 kommunale Mandatsträger der  25 CDU-Stadt-und Gemeindeverbände im CDU-Kreisvorstand. Veith ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der OVAG in Friedberg und seit 11 Jahren Aufsichtsratsvorsitzender der ekom21/KGRZ Hessen in Kassel und Gießen, dem IT-Unternehmensverbund der Hessischen Städte und Landkreise. 

„Wir haben uns im Parteivorstand intensiv mit dem Kreisvorstandskandidaten, Alexander Kartmann und mit Oswin Veith befasst. Nachdem beide die Gelegenheit erhalten hatten, sich im Vorstand zu präsentieren, fiel das anschließende Votum des Vorstands für Veith einstimmig aus. Wir werden ihn nunmehr dem CDU-Kreisvorstand melden und ihn dem Kreisparteitag am 2. November zur Wahl als den Wetterauer CDU-Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 vorschlagen.  Damit, so Dr. Hoffmann, besteht  seit Jahren zum ersten Mal die Chance einer (Aus-)Wahl für die Delegierten, den besten und fähigsten Bewerber in den Bundestag nach Berlin zu entsenden.  Wir Friedberger sind der Auffassung, dass dies Oswin Veith ist. Er hat gezeigt, dass er Direktwahlen gewinnen kann und hat als Spitzenkandidat die CDU bei der Kreiswahl 2011 als stärkste politische Kraft aus der Wahl geführt, weit über dem Landesdurchschnitt unserer Partei“, so der Friedberger CDU-Chef.

Für Oswin Veith stellt die Aufforderung und Bitte der Kreisstadt-Union, zum Bundestag zu kandidieren, eine große Ehre aber auch eine besondere Herausforderung dar.  „Da ich mich nie darum beworben habe, sondern in den letzten Wochen mehrfach angesprochen wurde, habe ich mich über dieses  eindeutige Signal der Friedberger Freunde sehr gefreut. Das ist ein klarer Vertrauensbeweis der Friedberger CDU. Zeigt es doch auch meine feste Verbundenheit mit der Parteibasis und die Wertschätzung meiner Arbeit der vergangenen Jahre. Eine solche Aufforderung kann man nicht ausschlagen. Ich war immer da, wenn die Partei mich rief. Ich habe mich nie einem Auftrag der Partei entzogen, auch wenn er noch so schwer  und  der Lorbeerkranz nicht in Sicht war. Auch bin ich bis heute nie protegiert worden, sondern habe mir alles mit Unterstützung meiner Freunde hart erkämpft.  Deshalb nehme ich die Aufforderung an, bin ich zur Kandidatur bereit und stelle mich dieser besonderen Herausforderung gerne und danke den Friedberger Freunden sehr “ , so Oswin Veith.

Veith will mit Unterstützung der Friedberger Union die nächsten Monate nutzen, um die erforderliche Überzeugungsarbeit bei den Delegierten zu leisten und um ihnen die Entscheidungsfindung am Nominierungstag für seine Kandidatur leicht zu machen.

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