(hof) „Die CDU verfolge sehr aufmerksam die Entwicklung zum Schwimmbad Ockstadt“, so der Vorsitzende der CDU Friedberg, Dr. Hermann Hoffmann und der CDU Fraktionsvorsitzende, Olaf Beisel, „und nun scheint etwas Bewegung in das Thema zu kommen.“ Man erinnere sich. Der rot/grün dominierte Friedberger Magistrat vertrat die Meinung, dass es strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehe, wenn man eine Firma mit dem Anstrich des Beckens betraut und ein Maler dabei zu Schaden kommt. Und die rot/grünen Stadtverordneten wollten das heiße Eisen nicht so richtig anpacken und haben einen entsprechenden Antrag der CDU für eine umgehende Öffnung des Schwimmbades in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen, um eine klare Stellungnahme pro oder kontra Schwimmbad zunächst zu vermeiden.

Nachdem die ziemlich schräge juristische Begründung, auf die sich der Magistrat stützen wollte, von neutralen Juristen zerpflückt und für, kurz gesagt, unsinnig erklärt wurde und der öffentliche und politische Druck unübersehbar geworden ist, scheint sich die Achterbahn der Koalitionspolitik nun doch in Richtung Öffnung des Schwimmbades zu bewegen. So wurde der Magistrat für den Donnerstag, am Tag der Stadtverordnetenversammlung, vormittags zu einer Sondersitzung zu dem Thema "Öffnung des Quellwasserschwimmbad Ockstadt in 2012" eingeladen. Eine Stunde vor der Stadtverordnetensitzung trifft sich nun auch der Haupt- und Finanzausschuss, um u.a. Gelder für Dienstleistungen freizugeben, die zur Öffnung des Schwimmbades benötigt werden. Abends in der Stadtverordnetenversammlung könnte dann die Öffnung des Schwimmbades beschlossen werden.

Die CDU wird bei ihrer Linie bleiben und sich in allen Gremien für eine Öffnung des Freibades Ockstadt 2012 einsetzen. „Nach all den bürokratischen Ungetümen, die bis zur letzten Haupt- und Finanzausschussitzung durch das Sprichwörtliche Dorf getrieben wurden und die alle zu keinem greifbaren Ergebnis geführt haben“, so Hoffmann, „können wir nur hoffen, dass Rot/Grün mit Bürgermeister Keller an der Spitze nun doch zu einer vernunftbetonten Politik zurückkehrt. Möglicherweise wurde der Bürgermeister durch die ebenfalls sprichwörtliche chinesische Weisheit inspiriert, die er während seiner letzten Chinareise kennenlernen konnte.“

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