Die CDU Friedberg wehrt sich gegen den Vorwurf, bei der Bürgermeisterwahl zum Ungültig wählen beziehungsweise einen bestimmten Kandidaten zu wählen aufgerufen zu haben. Dies wurde in einem Kommentar des zuständigen Redakteurs in der WZ vom 27. August suggeriert. "In Deutschland besteht ein Wahlrecht und keine Wahlpflicht, das ist gut so und das soll auch so bleiben,"so der Vorsitzende der CDU-Friedberg Olaf Beisel. Es bestehe auch keine Pflicht, bei Wahlen anzutreten.

In seiner Sitzung vom 8. August hat der CDU-Vorstand den Beschluss gefasst, keine Wahlempfehlung abzugeben. Damit seien die Unterstellungen, man empfehle, nicht zur Wahl zu gehen oder gar den Kandidaten der Linken zu wählen, frei erfunden. "Wie viele andere in Friedberg gehe ich auch von einem Sieg des Amtsinhabers aus.", so Beisel zu dieser Zeitung.

Angesprochen auf eine zu erwartende geringe Wahlbeteiligung erklärte Beisel: "Es ist die Aufgabe der beiden Kandidaten, die eigene Wählerschaft zu mobilisieren."

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