Liebe Parteifreunde, liebe Gäste unserer Homepage,

in diesen vorweihnachtlichen Tagen werden tausende Wünsche und Grüße zum Weihnachtsfest und zum Neujahr  an Freunde, Bekannte, vor allem an Familienangehörige als Zeichen dankbaren Erinnerns, persönlicher Verbundenheit und beständiger Freundschaft übersandt. Auch dieser Weihnachtsbrief ist einer von und unter diesen. Wie wir alle nur zu gut wissen, ist vor Weihnachten immer besonders viel zu erledigen und wegen dieser ganzen Betriebsamkeit will manchmal nicht so richtig die vorweihnachtliche Stimmung aufkommen. Vieles ist  in diesem Jahr für jeden einzelnen von uns geschehen. Es waren mit Sicherheit freudige und schöne Ereignisse darunter. Sicherlich gab es für den einen oder anderen unter Ihnen auch traurige Ereignisse in diesem Jahr. Dass man negative Erfahrungen und Probleme, nur weil Weihnachten vor der Tür steht, von heute auf morgen nicht verdrängen und vergessen kann, ist verständlich. Dennoch sollten wir uns alle in der Vorweihnachtszeit die Zeit nehmen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig im Leben ist.

„Mal ruhen von der Jagd des Lebens“

Genau dafür sollte die Weihnachtszeit eigentlich da sein: Zur Ruhe kommen, zu sich selbst und zu seiner Familie finden, Stress und Hektik des Lebens einfach mal zur Seite schieben, besser noch erst gar nicht an sich heranlassen. Dafür ist die Weihnachtszeit da und auch deshalb ist und bleibt sie etwas ganz Besonderes. Man muss nur mal die Freude und die Erwartung in leuchtenden Augen von Kindern in diesen Tagen sehen, dann wird deutlich, wie groß der Zauber von Weihnachten auch heute ist. Lassen Sie sich ein wenig nur von ihnen anstecken und erneut verzaubern. Schauen Sie nur mal auf ihre Kindheit und blicken Sie auf den Zauber von Weihnachten zurück wie er Sie einst eingehüllt hat. Ich glaube, das würde uns allen gut tun. Es würde uns gut bekommen, uns darauf zu besinnen, was das Leben eigentlich ausmacht. In einer Zeit, in der der Lebensrhythmus für viele Menschen in zunehmendem Maße hektischer, schnelllebiger und unsicherer wird. Für sie und uns ist die Güte Gottes, der uns in der Heiligen Nacht durch die Geburt seines Sohnes ganz nahe kommt, und der uns durch unsere Krisen begleitet, Zuversicht und Hoffnung. Würde es Weihnachten nicht geben, würde uns allen etwas fehlen. Halten Sie sich kurz nur die einstimmenden Adventssonntage vor Augen, das Anzünden der Kerzen, das Backen von Plätzchen, den gemütlichen Bummel über einen Weihnachtsmarkt wie das Genießen eines duftenden Glühweins. Viele liebe Menschen würden wir kaum mehr treffen und wir wären alle ein wenig einsamer. Mir würde ein Leben ohne Weihnachten nicht gefallen – Ihnen vermutlich auch nicht.

Was erwarten wir nicht alles vom Leben? Was wünschen wir uns nicht alles jedes Jahr? Was müsste eigentlich alles besser werden in unserem Leben und in unserem Land? Vieles was privat, geschäftlich oder politisch geschieht, haben wir so nicht gewollt. Die Unzufriedenheit vieler unserer Mitmenschen, vor allem derjenigen, die sich in ihrem täglichen Kampf aufgeben, bedrückt die meisten von uns. Und trotzdem sei es erlaubt zu fragen: „Geht es uns wirklich so schlecht?“.

Der Glanz und das Licht einer einfachen Kerze können zudem Wärme ausstrahlen und somit Atmosphäre schaffen. Vielleicht sollten wir uns an Weihnachten alle einmal dessen bewusst sein, wie wenig wir letztendlich zum Glücklichsein brauchen:

  • Gesundheit
  • Eine Arbeit, die uns erfüllt und unseren Lebensunterhalt sichert
  • Familie und Freunde, auf die man sich verlassen und mit denen man lachen und weinen kann.

In diesem Bewusstsein können wir uns den Anforderungen der Zukunft besser stellen und die anstehenden Aufgaben auch eher bewältigen. Unseriöse und utopische Vorstellungen geben dem Wohlbefinden keine Perspektive. Dies sollten wir uns einmal mehr vor Augen halten.

Wie in jedem Jahr, möchte ich diesen Weihnachtsbrief auch dazu nutzen, gemäß unserer guten und langen Tradition im CDU Ortsverband Ockstadt, am Jahresende all jenen Menschen Dank zu sagen, die sich in vielfältiger Weise zum Wohl der CDU eingesetzt haben und das beherzigen, was die Weihnachtszeit eigentlich auszeichnet: Freundlichkeit, Güte, Redlichkeit dem Nächsten gegenüber und vor allem Dankbarkeit denjenigen gegenüber, die es verdient haben.

Viele von Ihnen begleiten die CDU schon seit Jahren. Mein besonderer Dank gilt allen Mandatsträgern und all denjenigen, die sich in der CDU engagieren. Danke sagen möchte ich zugleich auch unseren Mitgliedern, die der CDU in schwierigen Zeiten zur Seite stehen und die Partei allein schon durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen. Denn Politik, insbesondre unsere Demokratie, im Kleinen wie im Großen, lebt von denen, die auf ihre Weise mitmachen. Ein besonderes Anliegen ist mir, all den Mitgliedern einen herzlichen Gruß und gute Wünsche für die Zukunft zu übermitteln, die aus gesundheitlichen Gründen unsere Arbeit nur noch am Rande begleiten können. Es ist für mich eine Freude, gemeinsam mit Ihnen etwas bewegen zu dürfen und miteinander immer wieder Perspektiven für unser Gemeinwohl zu entwickeln.

Für die kommende Kommunalwahl am 27. März 2011 sind wir im Ortsbeirat gut aufgestellt. Einige, die bisher im Ortsbeirat waren, sind nicht mehr dabei, weil sie alters- oder berufsbedingt nicht mehr kandidieren können. Das ist gut nachvollziehbar und dafür gilt unser Verständnis. Ihnen danke ich herzlich für die konstruktive Mitarbeit und gute Zusammenarbeit. Neue Köpfe werden dazu kommen, aus verschieden Lebensbereichen und unterschiedlichsten Berufsgruppen; also eine gute Mischung.

Schenken ist ein Brauch, der zu Weihnachten einfach dazu gehört. Schenken möchte ich Ihnen nochmals meinen Dank, für das Vertrauen, das sie meiner Person, dem Vorstand und allen Mandats- und Funktionsträgern des CDU Ortsverbandes Ockstadt im Jahr 2010  entgegen-gebracht haben.

In diesem Sinne, liebe Mitglieder und Freunde, möchte ich Ihnen und Ihren Familien im Namen  des CDU Ortsverbandes Ockstadt ein geruhsames, friedvolles, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen, begleitet von Gesundheit, Glück und Gottes Segen im neuen Jahr 2011. Sammeln Sie über die Weihnachtstage neue Kraft für die Aufgaben, die uns alle im kommenden Jahr erwarten.

Mit den besten weihnachtlichen Grüßen

Ihr Günther Weil

Vorsitzender
Ortsverband Ockstadt

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