(pfa) Nach jahrzehntelangem, zähen Tauziehen sehen die Fauerbacher BürgerInnen ein  Licht am Ende des Tunnels: Die Teilortsumgehung geht in die Offenlage! Tagtäglich muss der verkehrsgestresste Ort bis zu 14.000 Fahrzeuge verkraften. Durch die Fauerbacher-, Haupt- und Dorheimer Straße fließt der Ziel- und Duchgangsverkehr für Friedberg und teilt den Ort in zwei Teile: ein zäher Wurm während des Berufsverkehrs, eine rasante Rennstrecke zu den übrigen Zeiten. „Endlich, endlich!“, rufen alle Fauerbacher. Alle Fauerbacher? Schon hat sich, gemäß dem Sankt-Florian-Prinzip „…bloß nicht vor meiner Haustüre!“ eine Bürgerinitiative als Gegner der geplanten Teilortsumgehung formiert. Sehr zum Ärger der Fauerbacher „Altbürger“, denen per Stadtverordnetenbeschluss  1998 die längst überfällige Straße hoch und heilig versprochen wurde.

Die Gegner argumentieren, die Straße sei nach dem Bau der B3A und der im Bau befindlichen Ortsumgehung in Dorheim nicht mehr nötig. Nach ihrer Empfindung sei die Zahl von inzwischen 11.000 Fahrzeugen pro Tag nach der B3-Eröffnung „... doch gar nicht mehr so schlimm…“. Die Anwohner des alten Ortskerns sind anderer Meinung.

Der Verkehr schadet dem Ort in jeder Hinsicht. Schäden an Häusern, Setzungen und Risse an den Fassaden sind nicht zu übersehen. Lärm und Gestank, Staub und Feinstaub müssen von den Anwohnern ertragen werden und mindern die Lebensqualität. Und schon schleicht sich merkbar ein sozialpolitisches Problem ein: wer es sich leisten kann, der verkauft sein Haus und zieht hier weg.

Die CDU als Partei für Friedberg ist davon überzeugt, dass eine Verkehrsentlastung für Fauerbach nach wie vor das wichtigste ist, um den Ort als solches in seiner Struktur zu erhalten.

Die Offenlage beginnt in diesem Monat, Einwände können erhoben werden. Die CDU steht hinter dem Stadtverordnetenbeschluss und zu ihrem Wort: Die Teilortsumgehung kommt!

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