(bei) Am Aschermittwoch begrüßte der Vorsitzende der CDU Dorheim Dieter Olthoff etwa 100 Gäste zum Heringsessen. Zum 23. mal fand die traditionelle Aschermittwochsveranstaltung nun im Bürgerhaus Dorheim statt. Der Dank Olthoffs galt wie schon so oft den Spendern Stefan Waltherr vom Dorheimer Hof für die Heringe und Ortslandwirt Veith für die Kartoffeln. Begrüßen konnte Olthoff neben dem Vorsitzenden der Senioren Union Wetterau auch viele Stadtverordnete, sowie Ortsbeiratsmitglieder von CDU und SPD. Im Anschluss an die Begrüßung sprach der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Friedberg, Olaf Beisel über die Aktuelle Lage in Bund und Stadt. Bevor der Vorsitzende auf das politische Geschehen zu sprechen kam, gratulierte Beisel erstmal dem anwesenden Vorsitzenden der Wetterfrösche Günther Strack zur gelungenen Kampagne 2010. „Gerade die Herrensitzung soll ein voller Erfolg gewesen sein, so Beisel. Über die Politik in Berlin könne man derzeit trefflich streiten. Die zwei Streithähne Westerwelle und Seehofer gäben dazu auch jede Menge Anlass. Angela Merkel täte gut daran, das Lasso herauszuholen, um den wilden Pferden jetzt das Zaumzeug anzulegen.

„Was aus Berlin kommt trifft, uns in Friedberg gerade in dieser Wirtschaftskrise besonders hart. Ich spreche hier nur mal das Programm für unter Dreijährige an, was uns verpflichtet bis 2013 überproportional viele Krippenplätze zur Verfügung zu stellen. Hier muss viel Geld in die Hand genommen werden, was Friedberg jetzt nicht hat. Auch der letzte hat inzwischen mitbekommen, dass ein großes Loch im Friedberger Stadtsäckel klafft. Über 5 Millionen Euro Miese sind eben nicht mal durch die Erhöhung der Kindergartengebühren oder durch die Erhöhung der Hundesteuer wett zu machen“, so der Vorsitzende weiter.

Dass das Defizit nicht noch höher ausfällt, sei  zum großen Teil ein Verdienst der ehrenamtlichen Parlamentarier der CDU Fraktion. Diese hätten ihre Freizeit geopfert und in vielen abendlichen Sitzungen nach Einsparungen im Haushaltsplan gesucht und auch gefunden.

Auch die Dorheimer Probleme sprach Beisel an. Da er selbst in Dorheim gewohnt hat und wegen fehlender Bauplätze in die Kernstadt zog, kennt er die Probleme recht gut. Seit über 10 Jahren habe sich nichts geändert. Dem Bürgermeister als Dezernent des Bauamtes wirft Beisel mangelndes Engagement vor sowie einen mangelnden Willen, die Misere zu beenden.

Die Aufforderung „Herr Bürgermeister Keller, tun sie endlich was für Dorheim und nicht nur immer für sich selbst“, wurde mit großem Applaus auch von den anwesenden SPD-Politikern bedacht. „Auch die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt auf Grund der B455 Umfahrung werde die Dorheimer in nächster Zeit beschäftigen.

„Dass sich die CDU für eine finanzielle Unterstützung zum Erhalt des Dorheimer Wahrzeichens, des roten Turmes, einsetzt, zeigt, dass die CDU die Dorheimerinnen und Dorheimer nicht vergessen hat,“ so der Parteivorsitzende abschließend.

« Wir werden unser Recht auf Akteneinsicht auch vor Gericht durchsetzen CDU nimmt sich dem Thema Taubenplage in Friedberg an »