(sto) „Vielleicht lag es ja am Standort unseres Infostandes“, kommentiert der Vorsitzende des Friedberger CDU-Stadtverbandes Dr. Hermann Hoffmann das Ergebnis der zweiten Bürgerbefragung zur möglichen Verlegung des Wochenmarktes auf den Elvis-Presley-Platz. Während bei der ersten Befragung, die auf der Kaiserstraße bei der Schirngasse stattfand, jeweils gut die Hälfte der Befragten für einen Verbleib des Marktes am jetzigen Standort bzw. für eine Verlegung auf den Elvis-Presley-Platz votiert hätten, habe es diesmal – auf dem Elvis-Presley-Platz - ein deutlicheres Meinungsbild gegeben: gut zwei Drittel der Befragten wünschten sich eine Verlegung des Marktes auf den Elvis-Presley-Platz.

Viele der Befragten hätten auch wieder die Möglichkeit genutzt, eigene Ideen und Anregungen einzubringen. Darunter sei auch wieder der Vorschlag, sowohl Kaiserstraße als auch Elvis-Presley-Platz zu nutzen, Gemüsestände am alten Standort, Speisen und Getränke auf dem Platz. An erster Stelle stehe aber der allgemeine Wunsch nach einer verbesserten Sauberkeit der öffentlichen Plätze und Wege. Schon jetzt sei der EPP an einigen Stellen mit Zigarettenkippen übersät, was natürlich auch auf fehlende Entsorgungsmöglichkeiten zurückzuführen sei. Auch für die Radfahrer solle mehr getan werden. Es fehlten Radwege und Fahrradständer. Einige Bürger wünschten sich eine verkehrsberuhigte Kaiserstraße, andere wünschten sich die alte Buslinie Nr. 9 Friedberg-Bad Nauheim zurück. Was auch vermisst werde, seien gastronomische Angebote in der Burg. „Die CDU hat in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, im Burggarten an schönen Tagen ein Catering durch örtliche Gastronomen zu ermöglichen“, erklärt hierzu der Friedberger CDU-Fraktionschef Olaf Beisel. Doch leider sei dieser Vorschlag nicht auf Gegenliebe bei Rot-Grün gestoßen. Der Bürgermeister habe eine gastronomische Belebung der Burg versprochen, sei aber auch damit gescheitert.

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