(sto) „Unsere Kunden legen Wert auf frische ökologische Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau“, erklärt Uli Heß, Inhaber der in Friedberg-Ossenheim ansässigen Firma Bio-Hopper. Heß hat das Unternehmen im Jahr 2006 übernommen und ist seit 2011 Friedberger Stadtteil Ossenheim ansässig. Mit einem eigenen Lieferservice versorgt er von hier aus Kunden in Mittelhessen und im Großraum Frankfurt mit Obst und Gemüse, vorzugsweise aus der heimischen Region. Im Sortiment der Fa. Bio-Hopper finden sich außerdem Fleisch-, Wurst- und Backwaren sowie Milchprodukte und sonstige Produkte des täglichen Bedarfs mit Bio-Kennzeichnung, die auch im Hofladen der Familie Heß bezogen werden können.

Als „Glücksfall für Ossenheim“ bezeichnet der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Frank Litzinger das Unternehmen: „Wir sind froh, dass wir mit dem Hofladen der Eheleute Heß ein tolles Angebot in der Nahversorgung hier in unserem Stadtteil haben.“

Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung führte der an der Uni Gießen diplomierte Agraringenieur Uli Heß eine Delegation der Friedberger CDU durch die Räume der Fa. Bio-Hopper. Der Hofladen und drei Packstationen befinden sich im umgebauten Bullenstall des ehemaligen Bauernhofs. Hier werden täglich die Obst- und Gemüsekisten zur Auslieferung an die Kunden bestückt. 900 Kisten liefert Hess wöchentlich aus, vor allem an junge Familien, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Aber auch Friedberger Kindergärten gehören zu den Abnehmern der Fa. Bio-Hopper.

„Als ich den Betrieb 2006 übernommen habe, waren es 90 Kisten pro Woche.“, erklärt Heß. Damit hat sich der Warenumsatz in nicht einmal zehn Jahren verzehnfacht. „Das Geschäft mit Bio-Lebensmitteln boomt.“, merkt Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender an.

Die fertig bepackten Kisten werden mit Kühlwagen zu den Kunden gebracht. Die Kunden der Fa. Bio-Hopper können online Einfluss auf die Konfektionierung ihrer Kiste nehmen. Der überwiegende Anteil der umgeschlagenen Lebensmittel wird so direkt an die Kunden geliefert, ein kleiner Teil wird über den Hofladen vertrieben. Aus dem Obst, das tagsüber nicht verkauft wurde, macht Frau Heß abends Säfte, eingekochtes Obst und Marmelade. Diese Produkte können im Hofladen genauso erworben werden wie Kaffee und selbst-gebackener Kuchen, den man in idyllischem Ambiente auf dem Hof genießen kann. Hier leben Hühner, deren Eier ebenfalls im Hofladen angeboten werden, Laufenten und seit kurzem zwei Esel, die ihren Weg aus Alsfeld in die Wetterau gefunden haben.

Im Gespräch mit der Friedberger CDU erläutert Hess die Anforderungen an bio-gekennzeichnete Lebensmittel. Den Mindeststandard setze das Biosiegel der Europäischen Union, welches u.a. Erzeuger verwenden, die auf eine nachhaltige Landwirtschaft umstellen. Weitergehende Anforderungen gelten bei Verbänden wie Bioland und Demeter. Hier müsse auch auf Fruchtfolge, schonende Bodenbearbeitung und den Stoffkreislauf zwischen Viehzucht und Pflanzenanbau geachtet werden. „Wir beziehen unsere Produkte in erster Linie von Demeter- und Bioland-zertifizierten Betrieben.“, erklärt Heß.

Das Ossenheimer Unternehmen hat mittlerweile neun Festangestellte und sechs Aushilfen. Ausbildungsbetrieb ist es auch. „Wir haben gerade unseren zweiten Azubi im Betrieb, den ersten haben wir nach bestandener Ausbildung übernommen.“, berichtet Heß.

Die Betriebsbesichtigung endete im Hof der Familie Heß bei kühlen Erfrischungsgetränken. „Wir freuen uns, dass sich mit der Fa. Bio-Hopper ein innovatives Unternehmen in Friedberg angesiedelt hat, das die lokale Wirtschaft nachhaltig fördert.“, erklärt der stellvertretende CDU-Vorsitzende Patrick Stoll abschließend.

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