(hof) In die Welt der Autos tauchte die CDU Friedberg im Rahmen ihrer sommerlichen Besuche Friedberger Unternehmen ein. Kfz-Meister Markus Scholl und Gattin Brigitte vom "1a-Autoservice Scholl" begrüßten 10 Kommunalpolitiker der CDU , stellten ihren Betrieb vor und ließen die Besucher erahnen, wie kompliziert und umfangreich ein Auto aufgebaut ist und gewartet werden muss. Scherzhalber bot er den Kommunalpolitikern einen Wettbewerb im schnellen Reifenwechsel an, der dankend abgelehnt wurde.

"Mit über 600 Betrieben in Deutschland zählt die 1a Autoservicegruppe von Bosch zu den Großen im Autogeschäft mit einheitlichen Leistungen rund um das Auto und einem einheitlichen Erscheinungsbild. Wir sind einer davon", sagte Scholl, " Den Betrieb gibt es bereits seit über 10 Jahren in Friedberg. Wir sind nach einem gepachteten Standort im Gewerbegebiet  Süd nun seit kurzem hier in eigenen Räumen. An einer Einfallstraße nach Friedberg zu sein, hat uns bekannter gemacht und zum weiteren Betriebserfolg beigetragen." Insgesamt kümmern sich 14 Angestellte, davon 5 Mechaniker und zwei Azubis um Kundenfahrzeuge und das markenübergreifend. Das Leistungsspektrum reicht von Wartungs- und Reparaturarbeiten, die Abwicklung von Unfallschäden bis zur Restaurierung von Oldtimern.

Staunend stand die Delegation vor drei Oldtimern in unterschiedlichen Restaurationsstufen. Ein alter Karmann Ghia aus den 70er Jahren war stark vom Rostpilz mitgenommen, zeigte sich gestrippt bis auf sein marodes Blech und fertig zur Grundsanierung. "Diese Farbe ist heute ein no go" meinte Claudia Eisenhardt aus der Gruppe zu dem grellen Grün eines alten Audis. Ein ´59 Mercedes, ein Statussymbol seiner Zeit, glänzte schließlich in nahezu fabrikneuem Zustand.

"Erfolgreiche Handwerksbetriebe wie dieser" so der CDU Vorsitzende Dr. Hermann Hoffmann zum Abschluss des Besuchs, "sind ein wichtiger Teil unserer Stadt. Sie zahlen erhebliche Steuern, stellen qualifizierte  Arbeitsplätze zur Verfügung und bieten nicht zuletzt ihren Kunden einen ausgezeichneten Service vor Ort. Ansiedlung und Beziehungspflege sind daher wichtige Eckpunkte der Politik der CDU. Und der schnelle Reifenwechsel sei im übertragenen Sinne auch ab und zu in der Politik nötig, wie die letzten Haushaltsberatungen gezeigt haben."

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