(sto) Auf Kontinuität und Erneuerung setzten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Ockstadt bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus. So wurde unter der Leitung des Kernstädters Patrick Stoll Günther Weil als Vorsitzender ebenso wieder gewählt wie sein Stellvertreter Joachim Brinkmann. Als Schriftführerin wurde Christel Bohl im Amt bestätigt. Wieder gewählt wurden auch Stephan Ewald und Günther Staudt als Beisitzer. Der neue Vorstand wird komplettiert durch den Informatik-Studenten Benjamin Grimmel und die an der Ockstädter Grundschule tätige Lehrerin Gisela Rasper, die erstmals für den Vorstand kandidierten.

Ernst Bünzel ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Weil würdigte im Rahmen seines Rechenschaftsberichts dessen vorbildliches Engagement und betonte dabei den politischen Sachverstand, den Bünzel bei Vorstandssitzungen stets eingebracht habe. Zudem blickte Weil auf die Aktivitäten der Ockstädter CDU in den vergangen beiden Jahren zurück und berichtete über die Arbeit der CDU im Ortsbeirat und seine Amtsführung als Ortsvorsteher. So habe sich die Ockstädter CDU bislang erfolgreich für die Bewahrung des Quellwasserschwimmbads stark gemacht. Die regelmäßigen Stammtische sowie die sehr gut besuchten Sommerfeste der CDU Ockstadt kämen bei allen Besuchern gut an. Weil sieht in der CDU die „treibende politische Kraft in Ockstadt“. Dies sahen die zahlreich erschienenen Mitglieder genauso, die dem scheidenden Vorstand einstimmig die Entlastung erteilten.

In Grußworten berichteten der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Friedberger Stadtverordnetenversammlung Olaf Beisel und der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Patrick Stoll von aktuellen Themen in Fraktion und Stadtverband. Sie schworen die Mitglieder der Ockstädter CDU auf den anstehenden Kommunalwahlkampf ein.

In seinem Schlusswort bedankte sich Weil für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und gab einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben. Hierzu zählten neben dem Wahlkampf unter anderem die 1200-Jahrfeier im Jahre 2017, bei der sich die CDU maßgeblich einbringen wolle, der dringend erforderliche Neubau des Feuerwehrgerätehauses sowie die mögliche Unterbringung von Kriegsflüchtlingen in Ockstadt. Auch wolle man sich weiter für den Erhalt des Quellwasserschwimmbads durch eine Unterstützung des Fördervereins einsetzen. Bei der Erschließung des Friedhofswegs und dem Ausbau der Friedberger Straße werde man sich dafür einsetzen, dass die Anlieger frühzeitig über eine mögliche Kostenbelastung informiert werden.

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