Nach 2015 bewarb sich die Friedberger Montessori-Sekundarschule als integrierte Gesamtschule im Realschulbereich auch 2016 um den hessischen Schulpreis der Industrie- und Handelskammern. Und zum zweiten Mal in Folge erreichte die Friedberger Montessori-Sekundarschule den ersten Platz. Dies war Grund genug für die Friedberger CDU, sich diese echte Ganztagsschule einmal näher anzuschauen. Schulleiterin Daniela Fiedler und Geschäftsführerin Claudia Reszka führten Mitglieder aus Fraktion und Magistrat der Friedberger CDU durch alle Räume der 2006 eröffneten Schule. Zur Zeit besuchen 118 Jungen und Mädchen, die von 18 Lehrkräften unterrichtet werden, die Schule. Die CDU-Kommunalpolitiker interessierten sich für die Bildungsziele der Montessori-Pädagogik ebenso wie für die Besonderheiten der Friedberger Montessori-Sekundarschule.

Die Montessori-Sekundarschule Friedberg ist den jeweils gültigen Richtlinien und Lehrplänen des Landes Hessen verpflichtet. Das spezifische Profil der Schule entsteht nicht durch Abweichung vom Lehrplan, sondern viel mehr durch die Art und Weise der Vermittlung. Die Sekundarschule ist in die Klassen 5 und 6 sowie 7 bis 10 gegliedert. Die 5. und 6. Klasse werden als Upper Elementary, die 7. bis 10. Klasse als Adolescent Class bezeichnet. In diesen beiden Entwicklungsstufen gibt es jeweils jahrgangsübergreifende Klassen. Der Schulalltag an der Gesamtschule ist vom altersgerechten Wechsel von Arbeit und Freizeit, Unterricht und außerunterrichtlichem Lernen und Leben geprägt. Alle Schülerinnen und Schüler essen gemeinsam in der Schule. Sport, Musik und Kultur haben einen hohen Stellenwert. Es gibt keine Hausaufgaben, sondern in den Schultag integrierte Übungszeiten. „Maria Montessori hat eine Pädagogik entwickelt, die das Kind in seiner Individualität akzeptiert und seinen eigenen Entfaltungskräften Raum gibt. Jedes Kind wird individuell begleitet und gefördert. So erfährt das Kind den schulischen Lernprozess ohne die sonst oft üblichen Misserfolgs- und Konkurrenzerlebnisse“, so Schulleiterin Daniela Fiedler. Auf die Frage des CDU-Bürgermeisterkandidaten Dirk Antkowiak, wieso die Schule nun schon zwei Mal den IHK-Preis gewonnen habe, meinte Schulleiterin Fiedler, dass die Art des Lernens in der Montessoripädagogik dazu beitrage, frühzeitig die Selbständigkeit der Kinder zu fördern, die Schüler zum »Teamplay« animiere und helfe, ihnen zu einer gesunden Selbsteinschätzung in Bezug auf die eigene Leistung zu kommen. „All die Eigenschaften und Fähigkeiten, die heute im Beruf und in unserer Gesellschaft besonders gefragt sind!“  Doch da die Montessori-Sekundarschule eine Schule in freier Trägerschaft ist, hat dies alles seinen Preis. So fallen pro Schuljahr etwa 8700 Euro an Kosten und Gebühren an.

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