Mit von der Stadtreinigung bereitgestellten Müllsäcken, Zangen und Handschuhen bewaffnet, sagte die Friedberger Junge Union vergangenen Samstag unter dem Motto „Wir für Friedberg“ dem Müll im und um das Friedberger Burggelände herum den Kampf an. „Mit unserer Frühjahrsputz-Aktion möchten wir zeigen, dass auch junge Menschen ein Umweltbewusstsein haben und jeder auf einfachem Weg einen wertvollen Beitrag dazu leisten kann, dass man sich in Friedberg wohl fühlt“, so der Vorsitzende Michael Bender.

„Absolut unverständlich“ seien vor allem die Müllmassen im Hirschgraben und um die Kindertagesstätte Räuberhöhle herum gewesen, zumal sich in unmittelbarere Nähe gleich mehrere Mülltonnen befänden. „Das sind echte Dreckspatzen, die sowas machen“ sind sich die Schwestern Charlotte und Friederike Antkowiak einig.

Rund sechs Säcke Unrat, vor allem Fastfood- und Plastik-Verpackungen, aber auch ganze Schlüsselbunde, Pfandflaschen und Spielzeug, konnten die „Sauberen Sieben“ in nur zwei Stunden aufsammeln. „Es ist schade, dass einige Menschen so gedankenlos mit ihrem Müll umgehen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion wenigstens Einigen die Augen öffnen konnten, dass sich der Müll nicht einfach in Nichts auflöst, wenn man ihn in die Pampa wirft“ sagten Ute Wellenberg und Rebecca Riesener abschließend.

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