Einen neuen Vorstand hat die Junge Union Friedberg vergangenen Samstag auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung im Friedberger Brauhaus gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder den 23-jährigen Auszubildenden Marvin Markesina. Zu seinen Stellvertretern wurden der 20-jährige David Relke und die 23-jährige Jutta Scharfe bestimmt. Das Amt der Schatzmeisterin übernimmt Lea Dörr (22) und die Schriftführung die 17-jährige Charlotte Antkowiak. Friederike Antkowiak (15), Christin Scharfe (16), Thomas Valentin (24) und Victoria Williams (14) gehören dem Vorstand als Beisitzer an. Die ehemalige Vorsitzende Rebecca Riesener (29) bleibt dem Vorstand ebenfalls erhalten, sie wurde zur Pressesprecherin gewählt.

Unter den Gästen befanden sich neben dem Ossenheimer CDU-Vorsitzenden Frank Litzinger und dem Friedberger Stadtrat Dirk Antkowiak auch der Büdinger JU-Vorsitzende Daniel Deckenbach sowie der Stellvertretende JU-Vorsitzende aus Echzell, Kay Koburger. Die Sitzungsleitung übernahmen der Wetterauer Kreisvorsitzende der JU, Patrick Appel und sein Stellvertreter Benjamin Grimmel.

Riesener, die das Amt der Vorsitzenden aus zeitlichen Gründen nicht mehr fortführen kann, hob in ihrem Bericht besonders den starken Zuwachs an aktiven Mitgliedern in den vergangenen Jahren hervor. In Jugendorganisationen sei es üblich, dass man immer mal wieder neue Mitglieder kommen und auch viele gehen sehe. In den letzten vier Jahren habe es die JU Friedberg aber geschafft einen aktiven und selbstbestimmten Vorstand zu schaffen, der den Finger in die Wunde lege und nicht einfach nur alles abnicke.

Der alte Vorstand dankte Riesener für ihre Arbeit als Vorsitzende. Riesener war seit 2011 Vorsitzende des Friedberger CDU-Nachwuches, ist Stadtverordnete, CDU-Vorstandsmitglied und Kreisgeschäftsführerin der Wetterauer Kreis-JU. Als Dankeschön überreichte man ihr unter anderem einen Massage-Gutschein, damit sie sich vom "politischen Tanz auf den vielen Ebenen" entspannen könne.

In seinem Schlusswort bedankte sich Markesina für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er freue sich auf die nun bevorstehenden Aufgaben und sei froh mit einer so "guten Truppe" in den Kommunalwahlkampf starten zu können. Gemeinsam wolle man nun dafür sorgen, dass die Friedberger JU-Kandidaten in die Ortsbeiräte, das Stadtparlament und den Wetterauer Kreistag einziehen. "Damit Friedbergs Jugend eine Stimme hat", so Markesina abschließend.

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