„Ich sorge seit 37 Jahren dafür, dass der biologische Landbau wächst, die Nachfrage nach Bio-Ware steigt und Naturkost für jeden bezahlbar ist. Der beste Beitrag zum Umweltschutz und zur Gesunderhaltung des Menschen,“ erklärte Marlu Müller-Bremm, Inhaberin des Bio-Ladens „Regebogen“ Olaf Beisel, Hendrik Hollender, Günther Weil, Gerhard Bohl und Claudia Eisenhardt von der Friedberger CDU. Seit 1981 Jahren besteht der Bioladen „Regenbogen“ an der Ecke Lindenstraße/Taunusstraße in Friedberg. Das Kollektiv von 12 Ladenbetreibern bot anfangs vor allem Bücher und natürliche Bekleidung an, dazu einige saisonale Lebensmittel. Im Laufe der Jahre hat sich das Geschäft sowohl räumlich als auch inhaltlich deutlich vergrößert. Inzwischen ist „Regenbogen“ das einzige zertifizierte Bio-Fachgeschäft in der Kernstadt Friedberg. 1984 kam Marlu Müller-Bremm in das Kollektiv der 12 Ladenbetreiber und ist seit 1990 Geschäftsführerin und Seele des Ladens. Die Besucher von der Friedberger CDU wollten natürlich wissen, woher die Waren kommen, die Marlu Müller-Bremm mit viel Herzblut anbietet. „Die Lieferanten sind sorgfältig ausgewählt und bauen ausschließlich ökologisch an. Produkte aus Deutschland sind erste Wahl. Saison- und klimabedingt bieten wir auch Produkte von Partnern aus Europa und Übersee an,“ erläuterte sie. Viele Produzenten im In- und Ausland, die qualitativ hochwertige Lebensmittel nach ökologischen Prinzipien produzieren, kennt Marlu Müller-Bremm meist seit Jahrzehnten persönlich. Ein Schwerpunkt im Angebot sind Obst, Gemüse und Bäckereiwaren. Hier achtet sie vor allem auf regionale Bio-Ware, die unverpackt angeboten wird. Denn regional und saisonal einkaufen zahle sich aus: Produkte, die Saison haben, seien deutlich weniger belastet. CDU-Fraktionsvorsitzender Olaf Beisel schnitt das Thema „hohe Preise bei Bio-Waren“ an. Dazu meinte Marlu Müller Bremm: „Werden qualitativ hochwertige Lebensmittel nach ökologischen Prinzipien produziert, sind sie an der Ladenkasse etwas teurer. Doch für die Gesellschaft bedeutet das einen Gewinn: eine sauberere Umwelt, mehr Lebensmittelqualität und mehr Arbeitsplätze und Lebensmittel, die ihren Preis wert sind.“ Die Besucher von der Friedberger CDU konnten feststellen, dass man im „Regenbogen“ fast alles findet, um sich abwechslungsreich und ökologisch zu ernähren. „Wir sind seit Anfang an ein klassischer Nahversorgermarkt. Vor allem ältere Bewohner aus den umliegenden Wohnquartieren schätzen unser breites Angebot“, erklärte Marlu Müller-Bremm. Sie lässt sich auch oft besondere Aktionen wie Kochkurse oder Infoabende zu vielerlei Umweltthemen einfallen. „Das ist nicht nur ein gut sortierter Nahversorger mit ausschließlich zertifizierten Bio-Waren sondern auch ein zentraler Treffpunkt in Friedberg-West,“ stellte Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender zum Abschluss des Besuches fest.

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Marlu Müller-Bremm (r.), die Inhaberin des Bio-Ladens „Regenbogen“ mit den Besuchern (v.l.) Hendrik Hollender, Günther Weil, Olaf Beisel, Claudia Eisenhardt und Gerhard Bohl von der Friedberger CDU.

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