Marzipan-Adolfsturm bald nicht mehr erhältlich?
CDU zu Besuch im Friedberger Schokoladenhaus

Das Friedberger Schokoladenhaus von Helga Weidmann und Reiner Pauli auf der Kaiserstraße 63 ist voll und ganz dem Genus gewidmet. Bei einem Besuch entdeckten Mitglieder der Friedberger CDU Schokoladen-Kreation aus feiner Edelkakao-Schokolade ebenso wie Friedberger Küsschen, Maronen Karamell oder Aprikose- Mandel- Mohn- Pralinen. Doch wie lange sind solche besonderen kulinarische Erlebnisse auf der Kaiserstraße noch möglich? Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender war entsetzt als er von Frau Weidmann hörte, dass sie im Juni nächsten Jahres das Schokoladenhaus schließen wolle. „Ich bin deutlich über das Renteneintrittsalter hinaus und suche seit langem jemanden, der das Schokoladenhaus weiterführen will. Bisher jedoch ohne Erfolg“, so Helga Weidmann. 2012 hatte sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Reiner Pauli das Friedberger Schokoladenhaus übernommen. Mit einem guten Gespür für Trends schafften sie es, immer wieder neue Ideen zu entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel die verschiedenen Friedberg-Souveniers wie der Adolfsturm aus Marzipan oder Pralinen-Packungen mit Friedberger Motiven. Aktuell konnten die CDU-Vertreter Bernd Wagner, Frank Litzinger, Joachim Kunze und Norbert Simmer noch knapp 50 (vorn Anfangs über 100) verschiedenen Adventskalendern mit unterschiedlichen süßen Füllungen bestaunen. Eine Besonderheit dabei sind Vegane Adventskalender und Adventskalender für Blinde. Darüber hinaus bietet das Friedberger Schokoladenhaus eine große Vielfalt an feinen Schokoladen, auch aus 100 Prozent Cacao und Fair Trade. Weiterhin exklusive Trüffeln & Pralinen und köstliches Gebäck, die neben traditionellem Naschwerk durch eine große Auswahl an aktuellen Confiserie-Präsenten ergänzt werden. „Nur durch unseren persönlichen Kontakt zu Firmen wie Niederegger in Lübeck, der Confiserie Lauenstein im Landkreis Kronach oder der Confiserie Manufaktur Lahnwehr aus Illertisen erhalten wir Pralinen, Marzipan oder Schokoladen auch in kleinen Stückzahlen immer frisch. Denn Schokoladenprodukte müssen kühl, trocken, dunkel und luftdicht gelagert werden. Auf jeden Fall aber sollten Temperaturschwankungen vermieden werden, auch beim Transport“, so Helga Weidmann. Bei ihrem Besuch konnten die CDU-Vertreter feststellen, dass Helga Weidmann ihr Geschäft mit viel Herzblut betreibt. Hoffentlich gibt es auch 2022 noch diesen „Genusstempel“ auf der Kaiserstraße. „Wo soll ich denn sonst in Zukunft mein beliebtes Geschenk, den Adolfsturm aus Marzipan, kaufen wenn nicht im Schokoladenhaus?“ fragte Stadtverordnetenvorsteher Hollender zum Abschied.

Foto: Die Gäste von der Friedberger CDU mit Inhaberin Helga Weidmann (Mitte) im Friedberger Schokoladenhaus.

« 32 Jahre lang Vorsitzender CDU Ockstadt bedankt sich bei Günther Weil Traditionelle CDU-Ortsbegehung in Dorheim zum Jahresende »