Während der Beratungen über den Haushalt 2022 stolperten die Abgeordneten der Friedberger CDU im Teilergebnishaushalt „Kulturservice“ über den Posten „Zusätzlich für Stadttheater e.V.“. Auf die Nachfrage, wer der Verein Stadttheater sei, gab es nur unklare Antworten wie „die machen was für Kinder“. Um sich Klarheit zu verschaffen, folgten CDU-Vertreter der Einladung des Vereins zu einer Besichtigung der Spielstätte des Stadttheaters in der Neuhausgasse 3. So empfingen Klaus Gehre und Stefanie Fiedler, die Initiatoren des Vereins „Stadttheater Friedberg“, die CDU-Vertreter Philipp Götz, Joachim Kunze, Isa Kiranmenzar, Bernd Fleck und Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender.

Seit vier Jahren wohnen Klaus Gehre und Stefanie Fiedler in Friedberg und gründeten zusammen mit einigen Gleichgesinnten im März letzten Jahres den Verein Stadttheater. Stefanie Fiedler hat als Dramaturgin an verschiedenen Theatern gearbeitet. Jetzt ist sie als Drama- und Theatertherapeutin in einer psychosomatischen und psychotherapeutischer Klinik in Bad Nauheim tätig. Klaus Gehre arbeitet seit zehn Jahren als freiberuflicher Regisseur an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern Deutschlands (u. a. Frankfurt, Braunschweig, Saarbrücken, Freiburg, Dortmund). Beide wollen nun in Friedberg Theater für und mit jungen Menschen machen.

In ihren Inszenierungen wollen sie intensiv Themen im Dialog mit dem Publikum verhandeln. Und es soll lebendig und mitreißend sein. Klaus Gehre entwickelte eine besondere Form der Live-Film-Inszenierung, bei der die Zuschauenden nicht nur das Video auf der Bühne sehen, sondern dessen Herstellung vor ihren Augen live erleben. Dieses Prinzip verwendet er auch bei dem Stück „Fluch der Karibik.“ Die Besucher von der Friedberger CDU erlebten vorab, wie Klaus Gehre mit Puppen, einem Aquarium, dem Piratenschiff „Black Pearl“ und viel Rauch Szenen aus dem Stück „Fluch der Karibik“ lebendig werden ließ, das am 23. April im KinderLokal Premiere hatte.

Die beiden Theatermacher haben viel vor und entsprechend noch einige Wünsche. So fehlen Hinweisschilder, die den Weg von der Kaiserstraße zum KinderLokal weisen. Vor allem aber sollten im Eingangsbereich des Theaters keine mit Autos abgestellt werden dürfen. Und das große, beleuchtete „K“ für Kinderlokal muss auch noch über dem Eingang angebracht werden.

Weitere Infos zum Verein und zur aktuellen Aufführung finden Sie unter hier!

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