CDU fordert Fahrradabstellanlagen auf der Seewiese

Friedbergs Naherholungsgebiet Seewiese wird von breiten Bevölkerungskreisen angenommen. Viele Besucher, auch von außerhalb, kommen mit dem Fahrrad und nutzen die Seewiese, vor allem im Sommer, bei Sport, Spiel und Unterhaltung. “Doch leider fehlen an den Zugängen zur Seewiese Fahrradabstellanlagen“, so CDU-Vorsitzender Bernd Wagner. Ausreichende, sichere und zielnahe Fahrradabstellanlagen an allen Start- und Zielpunkten sind eine zentrale Voraussetzung für die Steigerung der Fahrradnutzung. Denn fehlende Fahrradabstellanlagen und die damit verbundene Diebstahlgefahr führen dazu, dass Bürger weiterhin mit minderwertigen Fahrrädern unterwegs sind, die oft mangelhafte Bremsen oder fehlende Beleuchtung haben. „Nur wer sein Rad diebstahlsicher abstellen kann und vor Vandalismus geschützt ist, schafft teure Fahrräder an. Gute Radabstellanlagen sind also auch wirtschaftlich sinnvoll“, bekräftigt Joachim Kunze die Forderung der CDU.
CDU-Vorstandsmitglied Philipp Götz erläutert, dass Radfahren eine immer größere Bedeutung im Stadtverkehr einnehme. Das Benutzen des Rades ermöglicht mehr Flexibilität, zudem ist ein Fahrrad platzsparend, umweltfreundlich und gesundheitsfördernd. Dementsprechend gibt es viele gute Gründe, um Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu ermutigen. Moderne Fahrradmodelle und Pedelecs bzw. E-Bikes erhöhen seit einigen Jahren die Geschwindigkeiten und Reichweiten des Verkehrsmittels, lassen aber auch die Ansprüche an die Infrastruktur steigen.
Gute Fahrradabstellanlagen sollten dem Stand der Technik und den Anforderungen der genutzten Fahrräder entsprechen. Das bedeutet im Detail, dass gute Fahrradabstellanlagen
sicher gegen Vandalismus und Diebstahl sind,
das Fahrrad vor Beschädigungen schützen und einen stabilen Stand bieten,
das Anschließen von Rahmen und Vorder- bzw. Hinterrad ermöglichen,
bequem und unkompliziert zu bedienen sind (z. B. ausreichend Abstand zwischen den abgestellten Rädern, leichtes Ein- und Ausparken, sicheres Be- und Entladen),
für unterschiedliche Fahrradmodelle gleichermaßen nutzbar sind (z. B. Größe, Form),
Passanten und andere Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigen.
„Wir wünschen uns daher neue Fahrradabstellanlagen mindestens an den nördlichen und südlichen Zugängen zur Seewiese, vielleicht auch am Ende der Neutorgasse am Übergang zur Seewiese“, so CDU-Ortsvorsteher Norbert Simmer. Sie sollten die Möglichkeit bieten, das Fahrrad auch am Rahmen sicher anschließen zu können (also Rahmenhalter/Anlehnbügel). Rahmenhalter haben den Vorteil, dass sie großzügiger angelegt und einfach zu nutzen sind, außerdem sind sie schwerer durch Gegenstände oder parkende Autos zu versperren. Die Kosten pro Fahrradstellplatz betragen ca. 80-300 €. Und Bernd Wagner verweist auf mögliche Fördergelder der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Damit werden Projekte gefördert, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

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