„Endlich ist zu sehen, dass hier der ‚Junity-Kreisel‘ entsteht!“ freuten sich die drei CDU-Vertreter Bürgermeister Dirk Antkowiak , Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender und Ortsvorsteher Norbert Simmer bei einem Baustellenbesuch in der Burgfeldstraße. „Eigentlich sollte der Verkehrskreisel in der Burgfeldstraße gegenüber dem Jugendzentrum schon im Sommer 2018 gebaut werden. Wir hatten die entsprechenden Mittel in die Haushalte 2017 und 218 eingestellt“, so Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender. Doch die plötzlichen Baupreissteigerungen 2018 veranlassten den Magistrat, den Kreiselbau zu stoppen. Als Ende 2019 die Baupreise sich etwas beruhigt hatten, wurde die Firma Wilhelm Jost GmbH & Co.KG aus Weilmünster mit der Bauausführung beauftragt. Der Baubeginn war am 14. April und die Fertigstellung ist für spätestens Anfang September vorgesehen. Die reinen Baukosten belaufen sich auf etwa 600.000 Euro. „Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Kommunalen Investitionsgrogrammes (KIP) des Landes Hessen, wobei die Stadt einen Tilgungsanteil von rund 110.000 Euro trägt“, erläutert Bürgermeister Dirk Antkowiak.
„Die Burgfeldstraße ist eine Strecke für Raser!“ weiß Ortsvorsteher Norbert Simmer, denn er ist auch Vorsitzender des direkt angrenzenden Gartenbauvereins „Grüne Lunge“. Wer von Bad Nauheim oder der B 3 kommt fahre hier, trotz der Ortseingangstafel, meist mehr als die erlaubten 50 Stundenkilometer. Und die aus Richtung Burg kommenden Fahrzeuge geben hier richtig Gas. Antkowiak, Hollender und Simmer sind sich einig, dass durch den Kreisel gleich drei Effekte eintreten werden: die Raser werden ausgebremst, das Ortseingangsbild wird aufgewertet und der Verkehr wird flüssig gehalten. Gerade der letzte Punkt ist ganz wichtig. Denn hier stoßen die Fahrzeuge der etwa 4000 Bewohner der Neubaugebiete Am Steinernen Kreuz und Steinern Kreuzweg auf die Burgfeldstraße. Mit dem Bau des Junity-Kreisels werden auch die beiden Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und mit Wartehallen versehen. Die Gestaltung der Mittelinsel des Kreisels erfolgt durch eine Initiative Jugendlicher der Jugendfreizeiteinrichtung Junity. Simone Junker vom Junity-Team stellte den drei Baustellenbesucher von der Friedberger CDU die ersten Ideen der Jugendlichen vor. „Das wird sicherlich toll!“ waren sich Dirk Antkowiak, Hendrik Hollender und Norbert Simmer einig.

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