„Konzentration, gemütliches Beisammensein und die Kameradschaft pflegen“, antwortet Vorsitzender Ralph Hektor vom Schützenverein Fauerbach auf die Frage der Besucher von der Friedberger CDU, warum sich die Schützen zwei- bis dreimal pro Woche im Schützenhaus an der Usa-Promenade treffen.

Zum Üben am Schießstand, zur Pflege der Ausrüstung und natürlich des idyllisch gelegenen Geländes direkt am neuen Usatal-Radweg. Im Oktober 2009 fiel das gesamte Schützenhaus einem Feuer zum Opfer. „Neben dem materiellen Verlust sind alle Unterlagen zur Geschichte des Klubs wie Urkunden, Pokale oder alte Schützenscheiben verbrannt. Erst 2014 konnten wir wieder auf dem 25-Meter-Stand mit dem Schießbetrieb beginnen“, erläuterte der Vereinsvorsitzende.

Bei einem Rundgang konnten die Besucher aus der CDU-Fraktion, darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender und Stadtrat Dirk Antkowiak, das wunderschöne neu Gebäude mit dem inzwischen fertig gestellten 50-Meter-Schießstand für Langwaffen besichtigen. Dieser dient auch der Schießausbildung Wetterauer Jäger.

Im Gespräch erfahren die Kommunalpolitiker der Friedberger CDU viel über die Sorgen des 100 Mitglieder starken Vereins, darunter etwa 40 Aktive, die regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen. „Uns fehlt der Nachwuchs“, betont Ralph Hektor. Der Schießsport basiert auf Disziplin und Sicherheit. Und doch haben noch viele Eltern selbst dann Berührungsängste, wenn die Kinder fasziniert sind. Die Kriminalitätsrate unter Mitgliedern von Schützenvereinen ist um ein vielfaches niedriger als in der Restbevölkerung. Die Einbindung in den Verein und der unter sachkundiger Anleitung von ausgebildeten Betreuern ausgeübte Sport stellt eine nicht zu vernachlässigende Präventionsarbeit dar. „Wir wüschen ihnen, dass das Schützenhaus nicht nur von den Fauerbachern, sondern auch von anderen Vereinen aus der Region sowie von Jägern rege genutzt wird“, sagte Stadtrat Dirk Antkowiak zum Abschied.

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