(mjo) Ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des größten Friedberger Unternehmens hatten der heimische Landtagsabgeordnete Tobias Utter , CDU, und der Wetterauer Bundestagskandidat Oswin Veith, CDU,  beim Besuch von Fresenius Kabi im Industriegebiet Pfingstweide in Friedberg. In Begleitung von Friedbergs Erstem Stadtrat Peter Ziebarth,  Kreistagsmitglied Manfred Jordis und den Friedberger Stadtverordneten Dieter Olthoff und Patrick Stoll, informierten sich Tobias Utter und Oswin Veith im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche im Wahlkreis, über die erfolgreiche Arbeit des Unternehmens.

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf Produkte für die Therapie und Versorgung von kritisch und chronisch kranken Patienten. Das Produktportfolio umfasst intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, Infusionstherapien, klinische Ernährung und die dazugehörigen medizintechnischen Produkte zur Applikation. Im Bereich der Transfusionstechnologie bietet Fresenius Kabi Produkte für die Gewinnung und Verarbeitung von Vollblut sowie für die Transfusionsmedizin und die Zelltherapie an.

Am Fresenius Kabi Standort Friedberg arbeiten zusammen ca. 600 Personen und produzieren im Jahr rund 155 Mio. Einheiten an Produkten in verschiedensten Behältnissen, z.B. im Freeflex-Kunststoffbeutel, in sogenannen KabiPac Infusionsflaschen, oder auch Infusionslösungen in Glasflaschen. Von Friedberg werden die 16 Verteilzentren in ganz Deutschland mit den Produkten zum Weitertransport versorgt und der Standort Friedberg beliefert in einem Umkreis von ca. 150 km Kliniken, den Pharmagroßhandel, aber auch Patienten direkt.

Trotz der erfolgreichen Entwicklung von Fresenius Kabi am Standort Friedberg gilt den Rahmenbedingungen besondere Aufmerksamkeit. Die gestiegene Energieumlage (EEG) etwa kostet Fresenius Kabi allein in Friedberg bereits 500.000 Euro pro Jahr zusätzlich. Fresenius Kabi baut nun ein eigenes Blockheizkraftwerk, um weiterhin gegenüber anderen europäischen Standorten wettbewerbsfähig zu sein.

“Energie muss bezahlbar bleiben, um Unternehmen mit ihrer Produktion in Deutschland halten zu können”, so Veith und Utter. „Die Unternehmen sind durch die Politik von SPD und Grünen mit den erneuerbaren Energieabgaben genug geschröpft. Es muss ein Ende haben, sonst ist der ganze Standort Deutschland gefährdet. Das wird uns allen wehtun und kostet viele Arbeitsplätze“, so Utter und Veith übereinstimmend.

Im letzten Jahr hatten in Deutschland fast 42 Millionen Menschen einen Arbeitsplatz. So viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die kürzlich vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nehmen die beiden Wetterauer CDU – Politiker  Oswin Veith und Tobias Utter daher zum Anlass und erklärten öffentlich: „Dieser neue Rekord, der Sechste in Folge seit 2005, und das Rekordtief bei der Jugendarbeitslosigkeit sind ein Indiz für die gute wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land und ein Erfolg der CDU-geführten Bundesregierung und Landesregierung  unter Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Volker Bouffier“, so Veith und Utter.

Mit einer gewissen Sorge betrachtet die Geschäftsführung die Pläne der Wohnbebauung der alten amerikanischen Kaserne. “Viel Lärm entsteht bei der Produktion nicht, allerdings sind die nachts geforderten 35 Dezibel in der Nähe eines Wohngebietes allein durch den LKW Verkehr sowie die Energie- und Kühlanlagen der Fabrik nicht einzuhalten. Wir wünschen uns deshalb eine Berücksichtigung im Bebauungsplan und  werden mit der Stadt Gespräche führen”, so der Werkleiter Dr. Alois Friderichs.

v.l.n.r. Axel Kretschmann, Peter Ziebarth, Tobias Utter, Manfred Jordis, Oswin Veith, Dr. Alois Friedrichs, Patrick Stoll und Dieter Olthoff

v.l.n.r. Axel Kretschmann, Peter Ziebarth, Tobias Utter, Manfred Jordis, Oswin Veith, Dr. Alois Friedrichs, Patrick Stoll und Dieter Olthoff

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