(sto) „Wir wollen bei der Kommunalwahl in einem Jahr wieder stärkste Kraft in der Friedberger Stadtverordnetenversammlung werden!“, erklärte der Friedberger CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Hermann Hoffmann auf einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Fraktion. Die Zeichen dafür stünden gut. Die Bürger wollten einen Wechsel im Friedberger Parlament. Auch der Vorsitzende der Friedberger CDU-Fraktion Olaf Beisel vertrat diese Auffassung. Es sei höchste Zeit, dass Rot-Grün in der Kreisstadt abgelöst würde. Es sei nicht zu erwarten, dass die Friedberger Schattenkoalition aus SPD und Grünen noch irgendetwas wegweisendes zustande bringen könnte. Die Bilanz von Rot-Grün sei verheerend. Die Stadt rutsche immer tiefer in die Verschuldung. Die Stadt begebe sich unter Rot-Grün unter die Kuratel der Kommunalaufsicht.

Auch der Wahlkreisabgeordnete im Bundestag Oswin Veith sowie der Wahlkreisabgeordnete aus dem Landtag Tobias Utter waren bei der Sitzung anwesend. Sie stimmten die erschienenen Mitglieder der Friedberger CDU auf den Kommunalwahlkampf ein und boten ihre Mithilfe an. Dieses Angebot nahm Hoffmann für die Friedberger CDU dankend an. Er erklärte, die Friedberger CDU werde in den kommenden Wochen verstärkt Gespräche mit Interessengruppen führen und in einer eigens eingerichteten Kommission ein Wahlkampfprogramm für die Kommunalwahl entwerfen. Dabei sei man sich aber schon hinsichtlich einiger wesentlicher Grundsätze einig:

„Friedberg muss wieder attraktiver werden und zwar für die Menschen und Unternehmen“, so Hoffmann. Es müsse wieder verstärkt ein Augenmerk auf die Gewerbeansiedlung gelegt werden. Dieses Feld sei in den vergangenen Jahren sträflich vernachlässigt worden, was mit ursächlich für die defizitäre Einnahmenseite der Stadt sei. So sei es besonders wichtig, dass auf dem Kasernengelände nicht ausschließlich Wohnbebauung geplant werde. Auch die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe müsse ermöglicht werden.

„Auch für Neubürger wollen wir Friedberg attraktiver machen und zwar für Neubürger aller Einkommensklassen“, ergänzte Beisel. Es wäre schädlich, wenn große Erweiterungsflächen im Paket an Investoren vergeben würden, die ausschließlich auf verdichtete Wohnbebauung setzten. Rund um Friedberg funktioniert eine Mischbebauung, warum dann nicht auch bei uns in Friedberg?

Zur Attraktivitätssteigerung gehörten aber auch Ideen zu touristischen Weiterentwicklung der Stadt. Es sei völlig unverständlich, dass in einer Stadt von hervorragender historischer Bedeutung voller Baudenkmäler nahezu kein Tourismus stattfinde. Der touristische Dornröschenschlaf der Stadt müsse beendet werden. Daneben müsse wieder verstärkt ein Augenmerk auf die Vereinsförderung und sonstige ehrenamtliche Tätigkeit gelegt werden. Schließlich sei das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger die beste Basis für ein gutes Gemeinwesen.

Würden die Ideen der CDU konsequent umgesetzt werden, führe dies automatisch zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung der Stadt, wovon auch der städtische Handel, insbesondere auf der Kaiserstraße, profitieren werde, waren sich alle Anwesenden sicher. Mit rot-grünen Irrwegen sei dies nicht zu erreichen.

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