(sto) „Geheimbund oder Karrierenetzwerk?“, lautet bei vielen die Frage, wenn die Rede auf Serviceclubs wie Lions, Rotarier, Inner Wheel, Zonta oder Soroptimisten kommt. Sie stehen oft auf Weihnachtsmärkten und in Fußgängerzonen, verkaufen Marmelade, gestrickte Socken und Waffeln oder organisieren Konzerte. Was steckt aber wirklich hinter diesen Clubs?

Dieser Frage geht die CDU Friedberg bei ihrem mittlerweile 12. Stadtgespräch nach, welches am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 20 Uhr in der Gaststätte Hüttchen in der Ockstädter Straße stattfindet.  Zu Gast sind Vertreter der in Friedberg ansässigen Serviceclubs, sie stellen ihre Vereinigungen vor beantworten Fragen interessierter Bürger. Eingeladen sind alle interessierten Bürger. „Es besteht die Gelegenheit, zu fragen, was Sie zu Rotary und Co. schon immer wissen wollten.“, verspricht der Vorsitzende der Friedberger CDU Dr. Hermann Hoffmann, der sich auf einen interessanten Abend freut.

Nach ihrer Selbstdarstellung haben Serviceclubs einen eigenen Wertekanon, sind aber weder religiös noch politisch gebunden. Doch wie wird man Mitglied in einem solchen Club? Handelt es sich um Karrierenetzwerke? Und warum kommen die Serviceclubs in der aktuellen Diskussion zu Bürgerengagement und ehrenamtlicher Tätigkeit kaum vor? Dies sind nur einige der Fragen, die beim kommenden Stadtgespräch der Friedberger CDU geklärt werden sollen.

Neben den klassischen Serviceclubs stellen sich auch noch zwei Friedberger Vereinigungen vor, die den meisten allenfalls vom Namen bekannt sein dürften: die Schlaraffen, die sich regelmäßig im Dicken Turm unterhalb der Burg treffen und die Freimaurer aus der Loge „Ludwig zu den drei Sternen“. Auch die Schlaraffen und die Freimaurer werden beim Stadtgespräch der CDU den interessierten Bürgern Rede und Antwort stehen. 

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