(hol) Kreativität und neue Ideen sind erforderlich, um heute in der Welt der Medien und der Verlage leben und überleben zu können. Wie das funktionieren kann, hat die Friedberger CDU mit einem Kreis aus Magistrats-, Fraktions- und Vorstandsmitgliedern um Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Fraktionsvorsitzenden Olaf Beisel und Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Hermann Hoffmann im Business Media Haus in der Bismarckstraße erfahren können. "Als FAZ Fachverlag reichen uns heute die Publikationen in einem schrumpfenden Medienmarkt nicht mehr", so Dr. André Hülsbömer, Mitgründer und einer der Geschäftsführer des Medienhauses. "Wir organisieren für unsere Zielgruppen Kongresse und Konferenzen sowie Auftragsveranstaltungen und Workshops. Und das in ganz Deutschland."  Mit rund 120 Mitarbeitern, 27 davon in Friedberg und 70 in Frankfurt  schreibt der Verlag nach schweren Jahren mittlerweile schwarze Zahlen.

Anders als rein kommerzielle Verlage ist das Media Haus ein Teil der FAZ und unterliegt dem Stiftungsauftrag. Im Mittelpunkt steht immer der gesellschaftspolitische Auftrag als Beitrag zur aufgeklärten und gebildeten Gesellschaft.  Mit der starken Stiftung im Rücken können die FAZ und ihre Verlage  die Qualität der Zeitung seit der Gründung im Jahr 1949 stetig steigern und den Anteil der Redakteure an der Zahl der Gesamtmitarbeiter beständig wachsen lassen.

Die reine Digitalisierung der Inhalte ist nach Auffassung des Verlages trotz Internet-dominierten Marktes keine zukunftsträchtige Lösung. Ihm geht es um abgeleitete Geschäfte für seine Zielgruppen. Angesprochen werden Finanzmanager und Exportmanager in mittelständigen und großen Unternehmen, Anwälte, Stadtkämmerer und Investoren mit Zeitschriften wie  "Der Treasurer", "Exportmanager", "Deutscher AnwaltSpiegel" und "Der Neue Kämmerer". Finden die Fachleute Vertrauen in die Qualität der Informationen, sind sie auch bereit sich in Fachveranstaltungen zu treffen und, ganz im Sinne der Stiftungsmission, ihr Wissen auszutauschen und weiterzugeben. Hier treffen sich Bildungsauftrag des Hauses FAZ und Businessmodell des Verlags.

"Wir fühlen uns in Friedberg in unserer Altstadtvilla sehr wohl.", erklärt Dr. Hülsbörner abschließend. CDU-Chef Hoffmann fasst die Erkenntnisse der Sommertour durch Friedberger Unternehmen zusammen: "Die Unternehmer sind mit Friedberg als Unternehmensstandort überwiegend zufrieden, es werden aber auch immer wieder ähnliche Wünsche an die Stadt gerichtet. Vorteile sehen größere Unternehmen in der zentralen Lage der Stadt und der guten Verkehrsanbindung. Defizite ergeben sich im gehobenen Hotel- und Gastronomiebereich. Wertvolle Anregungen, die in die Arbeit der Kommunalpolitik mitgenommen werden."

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