Der Marketinggesellschaft „Gutes aus Hessen“ GmbH (MGH) stattete die JU Friedberg jüngst einen Informationsbesuch ab, um sich über Lebensmittel aus regionaler Landwirtschaft und deren Vermarktung zu informieren. Begleitet wurde sie vom Wetterauer Kreisvorsitzenden der JU, Manfred Jordis und dessen Stellvertreter Sebastian Wysocki.

Ziel der MGH, die bereits 1989 auf Initiative des Hessischen Bauernverbandes mit Unterstützung des hessischen Landwirtschaftsministeriums gegründet worden ist, sei es, nicht nur qualitativ hochwertige regionale Erzeugnisse zu fördern, sondern auch diesen Mehrwert mit Qualitäts- und Herkunftszeichen deutlich sichtbar für den Verbraucher auszuweisen, erläuterten der MGH-Geschäftsführer Wilfried Schäfer und Projektleiter Peter Klingmann.

So garantiert das Qualitätszeichen „Geprüfte Qualität - Hessen“ durchgängige Kontrollen vom Landwirt bis zur Ladentheke und eine umweltnahe und tierschutzgerechte Produktion. Das „Bio-Siegel-Hessen“ kennzeichnet hessische Erzeugnisse aus ökologischem Anbau und die Geo-Zeichen der EU erschweren eine missbräuchliche Nutzung von geographischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen und schützen damit vor Imitation.

„Besonders vor dem Hintergrund der immer wieder auftretenden Lebensmittelskandale leistet die MGH vorbildliche Arbeit für den Verbraucher. In Zukunft wird es immer wichtiger werden, dass Lebensmittel neben Qualität auch Sicherheit und Transparenz für den Verbraucher bieten“, so Vorstandsmitglied Rebecca Riesener. „Auch wir werden jetzt wohl mehr darauf achten, wo unsere Lebensmittel tatsächlich herkommen, dazu sind die verschiedenen Siegel natürlich sehr hilfreich“, ergänzte der Vorsitzende der JU Friedberg, Michael Bender, abschließend.

Während des Besuchs konnten die Jungpolitiker hessische Spezialitäten, wie Ahle Wurscht, Apfelwein und Handkäse verkosten.

Weitere Informationen unter: www.gutes-aus-hessen.de

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