Im Rahmen ihrer Sommertour besichtigte die Junge Union Friedberg den Stadtteil Dorheim, um sich über die Umgestaltung der Wetteraustraße und die sich im Bau befindliche Ortsumgehung (B 455) zu informieren.Bewaffnet mit der Vorentwurfsplanung zur ortsgerechten Umgestaltung bzw. Ausbau der Wetteraustraße (Ortsdurchfahrt B 455) in Friedberg-Dorheim begannen die Jungpolitiker ihre Begehung am Ortseingang Richtung Fauerbach.

Hier sei eine abknickende Vorfahrtsstraße geplant, der Eingang nach Dorheim selbst soll als ‚grünes Stadttor‘ entworfen werden, erklärte Charlotte Antkowiak. Mehr Parkmöglichkeiten, breitere Gehwege und vor allem Zebrastreifen solle es künftig geben. „Das wäre für uns jüngere, aber auch gerade für unsere älteren Dorheimer ein echter Gewinn“, sagte Patryk Medwediuk. Eine enorme Reduzierung des Durchgangsverkehrs werde die Kappung der jetzigen Bundesstraße am Ortsausgang nach Wölfersheim bringen, vermutet die JU.

Vorbei am 2011 renovierten Bahnsteig begutachteten die Jungpolitiker die B455-Baustelle. Die Insolvenz einer Brückenbaufirma, ein strenger Winter und eine nötige Umplanung der Entwässerung der Trasse hatten eine rund zweijährige Verzögerung zur Folge gehabt. Nun scheine es aber voranzugehen, „jedenfalls stehen die Dorheimer „So-Da-Brücken“ jetzt nicht mehr einfach nur so da“, lachte Antkowiak.

„Dorheim hat täglich mit fast 20.000 Fahrzeugen zu kämpfen. Nach der Eröffnung der Ortsumgehung sollen es nach einer offiziellen Schätzung nur noch etwas mehr als 4.000 Fahrzeuge pro Tag die Wetteraustraße befahren. Toll, dass sich endlich etwas tut und Dorheim in absehbarer Zeit mehr als nur eine Durchfahrtsstraße ist“, so JU-Vorstandsmitglied Rebecca Riesener abschließend.

« Junge Union Friedberg: Ockstadt - Ein Dorf mit Geschichte und Tradition JU Friedberg besichtigt auf Sommertour den Ortsteil Ossenheim »