Mitten in Friedberg, in der Leonhardstraße nahe der Heilig-Geist-Kirche, befindet sich das alteingesessene Fahrradfachgeschäft von Sigrid und Wolfgang König. Im Jahr 2005 übernahm das Ehepaar König die 1978 von Wolfgang Knickel gegründete Firma „Radsport Knickel“, die sich seitdem unter dem Namen „Radsport König“ einen breiten Kundenstamm aufgebaut hat. Zusammen mit ihren beiden Mitarbeitern Pavel Krepelka und Lutz Hölzer standen Sigrid und Wolfgang König jetzt den Besuchern der Friedberger CDU Rede und Antwort. „Hier habe ich von dem Geld, das ich zur Konfirmation bekommen habe, mein erstes Fahrrad gekauft“, bekannte Bürgermeister Dirk Antkowiak. Inzwischen hat sich der Fahrradmarkt rapide gewandelt. Jedes vierte verkaufte Neurad ist inzwischen elektrifiziert. „2018 wurden in Deutschland 980.000 E-Bikes verkauft“, so Wolfgang König. Was denn ein E-Bike eigentlich sei wollte CDU-Vorsitzender Bernd Wagner wissen. Und erhielt die fachmännische Antwort: „E-Bike ist jedes Elektrofahrrad mit einer Leistungsgrenze von 250 Watt bzw. Tretunterstützung bis maximal 25 km/h.“ Der E-Bike-Boom macht sich bei Radsport König aber auch in der Werkstatt bemerkbar. „Ohne elektronische Diagnosegeräte wie in einer Autowerkstatt geht es nicht mehr,“ erklärte Wolfgang König. Vom Fraktionsvorsitzenden Olaf Beisel darauf angesprochen, ob der Fahrradverkauf ein Saisongeschäft sei, meinte Wolfgang König:“ Grundsätzlich schon. Die klassische Grenze im Fahrradhandel ist erst erreicht, sobald die Außentemperatur die magische Grenze von 15° übersteigt. Aber die milden Winter ohne viel Schnee sind für uns von Vorteil.“ Großgeschrieben wird bei Radsport König Auswahl und Service. Egal ob es sich um ein Laufrad für die Kleinsten, ein 24 Zoll Jugendfahrrad oder ein Mountainbike handelt, von 19 verschiedenen Herstellern stehen dutzende von Modellen zur Auswahl und Probefahrt bereit. Und auch wem das Aufpumpen seiner Reifen schwerfalle, werde prompt bedient. Zum Schluss ihres Besuches bekamen Bürgermeister Dirk Antkowiak und Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender von Wolfgang König eine dringende Bitte mit auf den Weg: “Wir brauchen in Friedberg mehr Radwege. Und auch die Radwegeverbindungen zu den Stadtteilen und ins Umland müssen deutlich ausgebaut werden!“

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