„Wir bauen Häuser zum Wohlfühlen!“: Hamburger Familienunternehmen investiert in Friedberg 20 Millionen Euro und baut ein Pflegeheim für Senioren

„Wir haben noch nie so schnell einen Bebauungsplan erhalten wie in Friedberg!“ lobt Oliver Radünz, seit 20 Jahren Geschäftsführer der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Bürgermeister Dirk Antkowiak und Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender beim Besuch einer CDU-Delegation auf der Baustelle für die neue Seniorenresidenz in der Carl-Damm-Straße. Auch die städtische Bauverwaltung erhält von Radünz ein uneingeschränktes Lob.

In dem Quartier zwischen Mainzer-Tor-Anlage und Carl-Damm-Straße, wo bis Mitte 2011 das Autohaus Dunker seinen Sitz hatte, entsteht auf dem 4900 Quadratmeter großen Grundstück die neue DOMICIL Seniorenresidenz mit einer Bruttogrundfläche von rund 7.500 Quadratmeter. Bauherr ist die HBB Hanseatische Gesellschaft für Seniorenimmobilien II mbH & Co. KG. Die Hamburger und frühere Lübecker Kaufmannsfamilie Scheck, der HBB gehört, entwickelt und errichtet Einzelhandels- und Wohnimmobilien, aber eben auch Seniorenpflegeheime. Bundesweit hat HBB in den letzten Jahren 46 Seniorenpflegeheime mit über 6000 Plätzen gebaut.

Die neue Seniorenimmobilie werde 133 Pflegeplätze für ihre zukünftigen Bewohner bieten. Das Bauprojekt wurde von dem auf Pflegeimmobilien spezialisierten Architekturbüro Broll & Förster aus Berlin geplant. Klare Formen und viel Tageslicht seien die Hauptmerkmale des zwei- und teilweise dreigeschossigen Gebäudes mit Garten zur Carl-Damm-Straße. Die Architektur nehme die Formensprache der Umgebung auf und füge sich harmonisch in das Umfeld ein. Hendrik Hollender, Dirk Antkowiak, Norbert Simmer, Gerhard Bohl, Dieter Olthoff, Claudia Eisenhardt und Martina Pfannmüller von der Friedberger CDU konnten sich bei einem Rundgang durch den Rohbau von der Größe der 93 Einzel- und 20 Doppelzimmer sowie der Ausstattung der Sanitärzellen überzeugen. Natürlich ist der gesamte Komplex barrierefrei, wozu auch mehrere Aufzüge in dem Gebäude dienen. Betreiber und Mieter ist die private „DOMICIL Senioren-Residenzen SE“ mit Sitz in Hamburg. Oliver Radünz erläuterte den CDU-Besuchern, dass DOMICIL Wert darauf lege, die gesamte Infrastruktur im Haus zu haben und mit eigenem Personal zu betreiben: „Eigene Küche, eigene Wäscherei, eigener Reinigungsbereich – nichts ist ausgesourct.“ Wie alle DOMICIL-Häuser werde auch das Haus zwischen Carl-Damm-Straße und Mainzer-Tor-Anlage einen liebevoll angelegten, hauseigenen Garten mit ausgesuchter Bepflanzung erhalten, der zum Spazieren oder Verweilen einlädt. „Die Bewohner sollen ein Gefühl von Geborgenheit kombiniert mit größtmöglicher Sicherheit vermittelt bekommen“, so Geschäftsführer Oliver Radünz. Auch ein geschützter Bereich, in denen Menschen mit Demenz sich autark und sicher bewegen können, werde entstehen. Die HBB investiere rund 20 Mio. Euro in das Projekt. Dauerhaft würden ca. 70 bis 85 neue Vollzeitstellen entstehen. Bei der Frage von Martina Pfannmüller, wie das notwendige Personal gefunden werde soll, meinte Oliver Radünz: „Viele schätzen es, in einem neuen Haus zu arbeiten, mit neuen Arbeitsmaterialien und effizienten Arbeitswegen.“ Die CDU-Besucher waren sich einig, dass die Lage ideal sei, mitten im Leben, denn Einkaufsmöglichkeiten und die Stadtmitte seien fußläufig zu erreichen. „Es entsteht ein Beitrag zur wohnortnahen pflegerischen Versorgung der Menschen in Friedberg“, so Bürgermeister Dirk Antkowiak. Um die Schwellenängste mit der Nachbarschaft abzubauen, bekomme das Haus laut Oliver Radünz eine Caféteria, die auch für die umgrenzenden Anwohner offensteht. Es werde ein Mittagstisch angeboten, nachmittags Kaffee und Kuchen, dazu ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Die Friedberger CDU erwartet mit Spannung die Eröffnung im Juli 2021.

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