Eigentlich begann das Jahr 2020 für die Mitglieder der Ossenheimer CDU genauso wie alle vorangegangenen Jahre kommunalpolitischer Arbeit: mit einem Glas Sekt am 1. Januar beim Neujahrsempfang im vollbesetzten Pavillon des Bürgerhauses. „Es war wieder eine rundum gelungene, gut und hochkarätig besuchte Veranstaltung mit einem überzeugenden Auftritt unseres CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Utter sowie von Bürgermeister Dirk Antkowiak, Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender und CDU-Vorsitzenden Bernd Wagner“ so der Ossenheimer CDU-Vorsitzende Frank Litzinger.

Covid-19 und der Lockdown waren da noch weit weg. Auch die ersten beiden von vier Ortsbeiratssitzungen konnten im Januar und Anfang März noch in der üblichen Form stattfinden. Die CDU-Mitglieder im Ossenheimer Ortsbeirat - Frank Litzinger, Christoph Haub und Pia Haselbauer-Schuldt - stellten in der ersten Sitzung zwei Anträge zu den Themen ‚Litfaßsäule am Bürgerhaus‘ und ‚Erschließung eines Baugebietes am Haalweg‘, denen auch zugestimmt wurde. Zur Arbeit im Ortsbeirat stellt Ortsbeiratsmitglied Christoph Haub fest, dass die ersten Erfolge der CDU-Initiativen zum Thema Verkehrssicherheit auf Grund der eingebrachten Anträge im Ortsbeirat zu sehen sind: in der Engstelle der B275 wurde der Schulweg mit Pfostenketten gesichert und die Beschränkung auf 30 km/h dauerhaft eingerichtet. Für die Einhaltung der in der Ortsdurchfahrt vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen wird noch um einen Standort für eine mobile oder feste Blitzanlage bei den übergeordneten Behörden gerungen.


Im August nahmen auch die Ossenheimer CDU-Ortsbeiratsmitglieder an der Ortsbegehung im Ossenheimer Wäldchen teil, wo Graf Philipp zu Solms-Rödelheim, Eigentümer des Wäldchens, seine Pläne für einen Waldfriedhof vorstellte. „Es ist uns gelungen, mit einer positiven Streitkultur parteiübergreifend auch in intensiven Diskussionen zu guten Kompromissen für Ossenheim zu kommen. Denn nur mit einem respektvollen und ehrlichen Miteinander schaffen wir es auch in schwierigen Momenten, mit mehr Leichtigkeit und Freude ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen“, ist Litzinger überzeugt.

Zum Rückblick auf 2020 gehört aber auch die Erinnerung an das langjährige CDU-Mitglied Horst Walther, der am Neujahrstag 2020 im Alter von 87 Jahren verstarb. Horst Walther, der früher einen landwirtschaftlichen Betrieb führte, war Augen- und Ohrenzeuge des Bombenangriffes am 11. September 1944 auf Ossenheim, bei dem sechs Menschen starben.

„Das jetzt abgelaufene Jahr 2020 hat es in sich gehabt, alles war etwas anders. Im März erlebten wir die erste Welle der Corona-Pandemie mit den vielfältigsten gesellschaftlichen Einschränkungen, derzeit durchleben wir die zweite Welle mit dem zweiten Lockdown. Gleichwohl“, so Litzinger weiter, „konnte sich der CDU-Ortsverband Ossenheim auch in diesem schwierigen Umfeld in die Gestaltung der kommunalen Friedberger Politik einbringen“.


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