Ob Hochwasser, Gebäudeeinsturz, Stromausfall oder Flüchtlingshilfe – die Liste der Einsatzszenarien für das Technische Hilfswerk (THW) ist lang. Davon machte sich der CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Antkowiak ein Bild bei einem Besuch in der Unterkunft des THW-Ortsverbandes Friedberg in der Raiffeisenstraße.

Das THW ist die Zivilschutzorganisation des Bundes. Seit 1950 gewährleisten THW-Einsatzkräfte, dass Menschen in Not so schnell wie möglich Hilfe erhalten. Und schon am 15.05.1953 wurde in Friedberg der Ortsverband Friedberg/Hessen des Technischen Hilfswerks gegründet. Die Struktur des THW ist weltweit einmalig: Organisatorisch gehört das THW als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tätig. 99 Prozent der THW-Angehörigen arbeiten ehrenamtlich im THW. So auch im Ortsverband Friedberg, wo etwa 30 ehrenamtliche Helfer für die Einsätze zur Verfügung stehen.

Der Leiter des Ortsverbandes Friedberg, Christoph Valentin, begleitete Bürgermeisterkandidat Dirk Antkowiak auf seinem Rundgang und erläuterte Aufbau, Struktur und Aufgabengebiete des THW. „Woher kommt der THW-Nachwuchs?“ wollte dabei Dirk Antkowiak wissen. Und erfuhr, dass es eine Jugendgruppe gibt, der Junghelfer zwischen 7 und 17 Jahren angehören. Diese werden von erfahrenen Helfern an die vielfältigen Aufgaben herangeführt. Das reicht vom richtigen Umgang mit Holzbearbeitungswerkzeugen, Stromerzeugern, Trennschleifern, Tauchpumpen und der hydraulischen Rettungsschere über das fachgerechte Verlegen von Sandsäcken und das Bewegen von Lasten bishin zur Rettung von Personen.

Friedbergs THW-Chef Christoph Valentin erläuterte Dirk Antkowiak, dass das THW mit allen Akteuren im Bevölkerungsschutz vernetzt ist und technische Hilfe leistet, wo sie gebraucht wird. Um diese Hilfsangebote aufeinander abzustimmen und sich nicht erst im Einsatz kennen zu lernen, kooperiere der THW-Ortsverband Friedberg auf örtlicher Ebene bei Ausbildungen und gemeinsamen Unternehmungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg, der DLRG Ortsgruppe Friedberg-Bad Nauheim, der Johanniter Unfall-Hilfe und dem Deutschen Roten Kreuz. Bürgermeisterkandidat Dirk Antkowiak zeigte sich beeindruckt über das breite Aufgabenspektrum, das das THW Friedberg abdecken kann.

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